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PST-Datei in Outlook exportieren

Importieren einer .PST-Datei bzw. Outlook-Datendatei in Outlook

PST-Datei in Outlook exportierenIm letzten Beitrag haben wir Ihnen gezeigt, wie Sie E-Mails, Kalender, Kontakte, Aufgaben etc. eines Postfachs in eine .PST-Datei exportieren.

Nun möchten wir Ihnen zeigen, wie Sie in wenigen Schritten diese Daten in Outlook mit Hilfe der Outlook-Datendatei bzw. .PST-Datei importieren können.

 

 

1. Klicken Sie in Outlook links oben auf Datei
Erster Schritt zum Exportieren der .PST-Datei

2. Wählen Sie Öffnen und exportieren und öffnen Sie den Import/Export-Assistent durch Klicken auf Improtieren/Exportieren
PST-Datei in Outlook exportieren

3. Aus anderen Programmen oder Dateien importieren als Aktion auswählen und mit Weiter bestätigen
pst-Datei importieren

4. Wählen Sie nun Outlook-Datendatei (.pst) aus und klicken auf Weiter
Datei importieren in Outlook

5. Wählen Sie via Durchsuchen die zu importierende Datei aus. Falls Sie Ihrer .PST-Datei ein Kennwort zugewiesen hatten, werden Sie nun aufgefordert, dieses einzugeben, damit der Import durchgeführt werden kann. Nutzen Sie die standardmäßig eingestellte Option Duplikate durch importierende Elemente ersetzen oder wählen Sie eine der anderen Optionen. Die Optionen hatten wir im letzten Beitrag näher erläutert. Klicken Sie nun auf Weiter.
pst-Datei auswählen

6. Falls Sie keine weiteren Optionen vornehmen möchten, können Sie auf Fertigstellen klicken. Ansonsten können Sie vorher Optionen für den Import von Elementen festlegen.
Datendatei importieren

Die einzelnen Schritte haben wir auch in unserem Video-Tutorial beschrieben: Importieren einer .pst-Datei

Virus in .zip-Datei Bewerbung

Bedrohlicher Virus in Form eines Bewerbungsschreibens

Virus in .zip-Datei Bewerbung

Aus aktuellem Anlass möchten wir Sie darüber informieren, dass seit Kurzem ein besonders bedrohlicher Virus im Umlauf ist.

Der Virus wird via E-Mail-Adresse (z. B. Joachim.Grunwald@t-online.de) verbreitet und ist in Form eines Bewerbungsschreibens getarnt.

Der Virus wird über eine angehängte .zip-Datei, die in vielen Fällen den Dateinamen „Lebenslauf.zip“ hat, verbreitet. Er verschlüsselt alle auf dem PC vorhandenen Daten und verhindert den Zugriff.

Da der Virus noch sehr neu ist, bitten wir unsere Exchange-Kunden trotz der vorgeschalteten Anti-Spam-Appliance verdächtige Dateianhänge nicht zu öffnen, falls Sie derartige E-Mails erhalten sollten.

Bei Fragen stehen wir Ihnen natürlich zur Verfügung.

Desktop PC oder Thin-Client? Welcher Client passt zu mir?

Thin-Client und Terminalserver

Welcher Thin-Client passt zu welchen Anforderungen.

Der Computer ist aus dem heutigen Arbeitsumfeld nicht mehr wegzudenken.

Und doch gilt dieser oft auch als kosten- und wartungsintensives Gerät.
Deshalb ist es nicht verwunderlich, dass viele Unternehmen nach Konzepten suchen, die sich als potenzielle Alternativen empfehlen.
Hier bieten sich beispielsweise Konzepte wie Terminal-Clients oder Browser-Frontends an.
Die Weiterentwicklung der PCs geht rasch von statten und immer leistungsfähigere und innovative Produkte kommen auf den Markt.
Doch auch die Nachteile der immer komplexer werdenden Technologie wiegen schwer.
So wird beispielsweise das Quasi-Standardbetriebssystem Windows mit jeder neuen Version schwerwiegender und komplexer.
Dadurch entsteht auch eine ständig wachsende Notwendigkeit der Aktualisierung der PC-Hardware. Die Komplexität am Arbeitsplatz ist folglich in den letzten Jahren enorm gestiegen.
Seit langem wird daher das Grundprinzip dieser „Fat Clients“ bemängelt.
Daher wurden alternative Konzepte entwickelt, um die Hard- und Software am Arbeitsplatz zu vereinfachen und den Administrationsaufwand zu verringern.

Eines der bedeutendsten Gegenmodelle zur PC-Architektur ist das Terminal-Server-Konzept.

Das Grundprinzip dieses Konzeptes ist die Bereitstellung einer zentral installierten Anwendung für nahezu beliebig viele Anwender ohne großen Installationsaufwand und mit geringen Hardwareanforderungen für die Client-PCs.
Hierbei werden oft sogenannte Thin-Clients verwendet, die nur über eine minimale Hardwareausstattung verfügen und sehr kostengünstig sind.
Über eine Remotedesktopverbindung können auch mehrere Clients parallel und komplett unabhängig voneinander auf den Terminalserver zugreifen. Die Mitarbeiter können die bekannten Anwendungen der Windows-Oberfläche mit allen gängigen Programmen wie Office, Mail-Programme oder SAP nutzen. Vor allem beim Umstieg auf neue Anwendungen können Firmen mit Windows-Terminals Kosten sparen.

Der Einsatzbereich von Thin-Clients ist jedoch klar begrenzt:
Grafikintensive Programme können beispielsweise nicht sinnvoll über einen Terminal-Server bereitgestellt werden, weil die Bildschirmaktualisierungen über das Netz zu langsam sind.
Ein grundsätzliches Problem stellt auch das Drucken dar, da die Druckerdaten von der Sitzung am Server erst wieder an den lokalen Drucker gesendet werden müssen.
Bei Großen Dateien wie Präsentationen oder Fotoaufnahmen entsteht dabei sehr schnell eine hohe Netzwerkauslastung, die den gesamten Datenverkehr für alle Anwender ausbremst.

So hat sich in vielen Firmen der parallele Betrieb von Fat-Clients und Terminal- Diensten auf Softwarebasis etabliert. Ein solcher Mischbetrieb ohne echte Thin-Client Hardware hat den Vorteil, dass die wichtigsten Anwendungen praktisch ausfallsicher bereitgestellt werden können.

Unternehmenskritische Programme wie Maildienste a la Lotus Notes oder Microsoft Exchange werden so beispielsweise auf einem Terminal-Server bereitgestellt. Die Anwender greifen darauf allerdings über ihren klassischen Windows-PC über ein Terminal-Fenster zu.
Selbst wenn es zu einem unerwarteten Ausfall eines wichtigen PCs wie dem des Geschäftsführers kommen sollte, kann der Nutzer so umgehend und ohne Probleme an einem Ersatzgerät weiterarbeiten.

 

Was müssen Sie bedenken, wenn Sie einen Terminal-Server inhouse betreiben möchten?

Die Themen Netzlast und Prozessorleistung müssen näher beleuchtet werden. Bei einem normalen Desktop-PC erfolgen nur gelegentlich Datenzugriffe über das Netzwerk wenn z.B. eine Datenbank aufgerufen oder das Internet genutzt wird.
Bei Terminal-Clients muss eine dauerhafte Netzwerkkommunikation herrschen, welche eine Dauerbelastung für das Netzwerk darstellt. Diese erhöht sich zusätzlich wenn die Anzahl der aktiven Anwender steigt.

Auch beim Terminalserver entsteht natürlich eine enorme Auslastung je mehr Nutzer sich über eine Terminal-Sitzung anmelden. Jede Sitzung belegt am Server Arbeitsspeicher und beansprucht einen Teil der Rechenleistung.
In der Praxis teilen sich daher meist zwischen 50 und 100 Anwender einen Terminalserver. Zusätzliche Server sind notwendig um eine Ausfallsicherheit zu gewährleisten.

Alternativ können Sie den Terminalserver natürlich auch über einen Cloud Computing Anbieter beziehen. Die Vorteile hier: Sehr starke Internetanbindung mit 100Mbit/s und mehr, ausbaufähiger Festplattenspeicher, ausbaufähiger Arbeitsspeicher, kundeneigenes VLAN, Schutz vor Brand, Diebstahl u. Vandalismus, da Betrieb im Hochverfügbarkeits-Rechenzentrum und viele weitere Vorteile bietet die Variante aus der Cloud. Folglich können nahezu alle Probleme der Inhouse-Lösung mit einem Terminalserver aus der Cloud behoben werden.

 

Wann lohnt sich der Einsatz von Thin-Clients?

Der Einsatz von Thin-Clients ist oft erst dann wirtschaftlich sinnvoll, wenn eine gewisse Anzahl an Usern erreicht wird und es sich um Applikationen handelt, die wenig Rechenkapazität und eine geringe grafische Leistung in Anspruch nehmen.
Vorteile haben die schlanken Endgeräte besonders im Produktionsbereich, da sie weitgehend unempfindlich gegen Staub und thermische Belastung sind.

 

Fazit:

Eine Umstellung kann sich rentieren.
Oft ist auch eine Hybridlösung lohnend, bei der sowohl normale PCs als auch Terminals verwendet werden. Bevor Sie sich für eine Umstellung Ihrer IT-Struktur entscheiden, sollten Sie sich allerdings genau informieren und beraten lassen.
Wichtig dabei ist, die Vor- und Nachteile der jeweiligen Architektur unter Berücksichtigung der eigenen Anforderungen abzuwägen.
Weitere Informationen und Angebote für Terminalserver finden Sie hier.

Antworten zu der Funktionsweise, zu den Möglichkeiten und zum wirtschaftlichen Betrieb von Terminalservern finden Sie in unserem Blog: Wie funktioniert ein Terminalserver? Was ist damit alles möglich? Und für wen lohnt sich der Betrieb?

 

Sie haben Probleme mit Tobit David als E-Mail-Server? Welche Alternativen gibt es zu Tobit David?

Sie nutzen aktuell Tobit David als E-Mail-Server? Sie haben zunehmend Schwierigkeiten, eine leistungsfähige E-Mail-Kommunikation mit Tobit David bereitzustellen? Sie haben Synchronisierungsprobleme mit dem Kalender und des Öfteren Abstürze der David-App? Sie suchen nach einer guten Alternative?

Alternativen zu Tobit David.

Schwierigkeiten, Eigenheiten und Probleme bei Tobit David und Alternativen.

In vielen Foren liest man zu Tobit David von gewissen Eigenheiten bei der Anwendung. Wir haben für Sie einige davon aufgelistet.

So sind z.B. einige Anwender enttäuscht davon, dass Tobit „zu sehr in die Multimedia Schiene investiere“. Ein Forum Nutzer beschreibt den Umstand passend damit, dass es mit einem Update zwar „neue 3D Effekte“ gebe und man nun auch seine MP3s direkt in der Anwendung verwaltet werden könne, aber die wirklich elementaren Dinge wie die E-Mail-Funktionalität nicht ausreichend gewährleistet würden. Selbst Filme, Serien, Sport-oder Wirtschaftsnachrichten kann man sich automatisch aufzeichnen lassen.

Ein weiteres häufig genanntes Problem bei Tobit´s David sei die Synchronisation mit mobilen Endgeräten, die erst umständlich durch das öffnen bestimmter Ports ermöglicht werden müsse.
Somit sei es für den Anwender nicht ohne weiteres möglich seine Mails auch mobil verfügbar zu haben. Einige unserer Kunden berichten uns auch, dass die David-App (für Smartphones u. Tablets) öfters „hängen bleibt“.

Auch im Bereich der Systemverwaltung sehen vor allem die Administratoren Schwachstellen. So sind die Möglichkeiten der Benutzerverwaltung über Gruppenrichtlinien u.Ä. nicht ansatzweise mit der von anderen Mail-Servern wie z.B. Exchange zu vergleichen. Auch in Sachen Zugriffs Sicherheit scheint es hier Probleme zu geben.

Schwachstellen finden sich außerdem beim Maildienst – hier klagen Nutzer über Mailverlust und fehlende Protokollierungsmöglichkeiten. Dabei komme es wohl gelegentlich vor, dass vereinzelte Emails, aber auch ganze Postfächer plötzlich nicht mehr aufrufbar sind. Diese können auch nicht ohne weiteres wiederhergestellt werden.

In Sachen Virenschutz und Spam klagen Nutzer ebenfalls über Einschränkungen. Durch die geringe internationale Verbreitung gebe es einfach keinen Schutz der richtig zu Tobit passt.
Dieser werde daher meist nur durch vorgeschaltete Filter realisiert, wodurch hier oft auch höhere Kosten als bei anderen Lösungen entstehen.

Ein weiterer Kostenfaktor sind die kostenpflichtigen Updates, die man als Kunde erst im Paket buchen muss, um dann oft nur halb fertige oder wenig hilfreiche Updatefunktionen nutzen zu können, so ein Forenteilnehmer.
Kunden kritisieren den oft wenig hilfreichen, jedoch kostenpflichtigen Support. Für jeden Anruf bei der Support-Hotline entfällt eine Supportgebühr, und nicht in jedem Fall leiste der Support dafür eine effektive Hilfestellung.

Zuletzt bleibt natürlich noch die Frage der Investitionen. Oft wird Tobit David als kostengünstige Lösung gesehen. Jedoch warnen viele Nutzer davor sich darauf zu verlassen ohne sich vorher genauestens zu informieren. Oft müssen nämlich noch kostenpflichtig Zusatzpakete hinzugebucht werden, um bestimmte Dienste verfügbar zu machen. Dadurch entstehen unvorhergesehene Kosten und die Kostenspanne kann je nach Bedarf der Dienste weit auseinander gehen.

Als Alternative zu Tobit David sehen viele Administratoren neben GroupWise von Novell und Lotus Notes von IBM vor allem auch den internationalen Marktführer Microsoft Exchange.  Um sich von Microsoft Exchange unverbindlich und kostenfrei überzeugen zu lassen, können Sie hier einen Testzugang anfordern.