Beiträge

RSS-Feed in Outlook einfügen

RSS-Feed in Outlook hinzufügen

Web-Feeds bzw. News-Feeds via RSS (.rss) sind aus der heutigen Zeit nicht mehr wegzudenken: Der Feed-Empfänger/-Abonnent empfängt automatisch neue News einer Website, eines Blogs etc. als vollständiger Beitrag oder als Übersicht im eigenen E-Mail-Postfach. So kann man sich sehr komfortabel aktuelles Wissen in das eigene Postfach laden und bekommt alle aktuellen News kompakt „auf dem Silbertablett“ serviert.

Wir möchten Ihnen in diesem Blog-Beitrag in kurzen Steps zeigen, wie Sie einen Really Simple Syndication-Feed in Ihrem Outlook hinzufügen können. In unserem Beispiel möchten wir den cojama-Blog als neuen RSS-Feed in Outlook 2010 hinzufügen.

Auf dem cojama-Blog findet sich der Link zum RSS-Feed neben dem RSS-Icon:

Blog-Abonnent via RSS-FeedNach dem Klick auf den Link, öffnet sich eine neue Seite, auf der man oben die genaue URL des Feeds angezeigt bekommt.

URL des Blog-FeedsDiese URL kopiert man sich durch Markieren der Zeile und durch bspw. die Tastenkombination Strg + C.

Wechseln Sie nun in Ihr Outlook und klicken Sie oben links auf „DATEI“.

Outlook 2013 Menü

Wählen Sie innerhalb des Menüpunktes „Informationen“ das Feld „Kontoeinstellungen“ aus.

Kontoeinstellungen Outlook

Nun öffnet sich die Kontoeinstellungen, in denen diverse Reiter zur Auswahl zur Verfügung stehen. Klicken Sie auf den Reiter „RSS-Feeds“.

RSS-Feed-Reiter

Klicken Sie nun auf den Button „Neu“.

Button Neu

Daraufhin öffnet sich ein kleines Fenster „Neuer RSS-Feed“. In der leeren Zeile fügen Sie nun durch bspw. die Tastenkombination Strg + V die zuvor kopierte Feed-URL ein und klicken auf „Hinzufügen“.

Feed-URL einfügen

Im nächsten Schritt werden Ihnen die RSS-Feedoptionen angezeigt. Sie können bspw. den Feednamen beliebig benennen, den Speicherort des RSS-Feeds wechseln sowie weitere Download- und Update-Optionen wählen. Wenn Sie alle gewünschten Einstellungen vorgenommen haben, bestätigen Sie mit „OK“.

Feed-Optionen vornehmen

Der RSS-Feed – in unserem Beispiel der cojama-Blog – wir nun in der RSS-Feed-Liste angezeigt. Klicken Sie nun auf „Schließen“.

RSS-Feed erfolgreich eingefügtIn Outlook unter dem Ordner „RSS-Feeds“ > „cojama Blog“ werden Ihnen bereits veröffentlichte Blog-Artikel angezeigt. In diesem Ordner finden Sie auch zukünftig aktuelle Blog-Beiträge, die automatisch von Outlook in den Ordner hinzugefügt werden.

RSS-Feed in Outlook einfügen

Kalenderansicht Hosted Exchange

Feiertage in Outlook-Kalender einfügen

Was ist ein absolutes Muss im Outlook-Kalender eines jeden Angestellten? Die Feiertage!
Damit Sie alle gesetzlichen Feiertage im Blick haben, um eine gut durchdachte Urlaubsplanung unter optimaler Ausnutzung aller Brückentage vornehmen zu können, möchten wir Ihnen zeigen, wie man mit wenigen Klicks die länderspezifischen Feiertage (gesetzliche Feiertage, nicht bundeslandspezifisch) in den Outlook 2013-Kalender importiert.

Klicken Sie in Outlook links oben auf „Datei“.

Feiertage in Outlook 2013

Wählen Sie dann auf der linken Seite „Optionen“.

Options-Menü in Outlook 2013

In den Outlook-Optionen klicken Sie dann auf den dritten Menüpunkt „Kalender“ (1.) und klicken rechts auf den Button „Feiertage hinzufügen“ (2.).

Feiertage kopieren Outlook 2013

Nun können Sie auswählen, welche Feiertage in den Kalender importiert werden sollen. In unserem Fall möchten wir lediglich die Feiertage von Deutschland einfügen und setzen entsprechend das Häkchen.

Länderliste Outlook 2013 Feiertage

Falls Sie die Feiertage von mehreren Ländern einfügen wollen, da Sie in mehreren Ländern tätig sind, so setzen Sie einfach bei den gewünschten Ländern das Häkchen (das cojama-Team möchte  Sie an dieser Stelle beglückwünschen – Sie sind ein beneidenswerter Glückspilz…).

Bestätigen Sie mit „OK“ und alle Feiertage werden von Outlook automatisch in Ihren Kalender kopiert. Nach erfolgreichem Kopiervorgang erscheint ein Info-Fenster, das Sie mit „OK“ bestätigen.

Feiertage wurden erfolgreich in Outlook Kalender kopiert

Die Feiertage werden Ihnen nun im Outlook-Kalender angezeigt.

 

Jetzt stellt sich noch die Frage: „Was tun, wenn ich versehentlich die Feiertage der dominikanischen Republik hinzugefügt habe?“ (Dies gilt natürlich auch für alle anderen länderspezifischen Feiertage).

Falsche Feiertage iin Outlook ausgewählt

Rufen Sie sich in Outlook Ihren Kalender auf und wählen Sie in der oberen Menüleiste „ANSICHT“ (1.). Wählen Sie dann „Ansicht ändern“ (2.) und ein Untermenü klappt auf (siehe übernächster Screenshot).

Kalenderansicht Hosted Exchange

Wählen Sie in dem aufgeklappten Kontext-Menü den Punkt „Liste“.

Listenansicht in Outlook 2013 auswählen

 

In der Listen-Ansicht können Sie sich alle Ereignisse bzw. Feiertage nach dem Ort filtern lassen. In der Regel sind die Ereignisse nach dem Ort alphabetisch sortiert, so dass Sie alle Ereignisse eines Landes kompakt sehen (siehe Screenshot).

Kategorie Ort in Listenansicht

Markieren Sie nun alle Einträge, die Sie löschen wollen und löschen Sie diese durch Drücken der „Entf-Taste“ auf Ihrer Tastatur oder durch Betätigen eines rechten Mausklicks auf einem der markierten Einträge und anklicken des Drop-Down-Menüfeldes „Löschen“ mit der linken Maustaste.

Feiertage löschen

Die selektierten Kalendereinträge wurden gelöscht und die Anzahl der Feiertage in Ihrem Kalender hat sich mit Sicherheit drastisch verringert. Schlecht für Sie, aber Ihren Arbeitgeber wird dies freuen.

 

Verwendete Versionen: Hosted Exchange 2013 und Outlook 2013

Link zum Video-Tutorial: Feiertage in Outlook-Kalender einfügen

PST-Datei in Outlook exportieren

Importieren einer .PST-Datei bzw. Outlook-Datendatei in Outlook

PST-Datei in Outlook exportierenIm letzten Beitrag haben wir Ihnen gezeigt, wie Sie E-Mails, Kalender, Kontakte, Aufgaben etc. eines Postfachs in eine .PST-Datei exportieren.

Nun möchten wir Ihnen zeigen, wie Sie in wenigen Schritten diese Daten in Outlook mit Hilfe der Outlook-Datendatei bzw. .PST-Datei importieren können.

 

 

1. Klicken Sie in Outlook links oben auf Datei
Erster Schritt zum Exportieren der .PST-Datei

2. Wählen Sie Öffnen und exportieren und öffnen Sie den Import/Export-Assistent durch Klicken auf Improtieren/Exportieren
PST-Datei in Outlook exportieren

3. Aus anderen Programmen oder Dateien importieren als Aktion auswählen und mit Weiter bestätigen
pst-Datei importieren

4. Wählen Sie nun Outlook-Datendatei (.pst) aus und klicken auf Weiter
Datei importieren in Outlook

5. Wählen Sie via Durchsuchen die zu importierende Datei aus. Falls Sie Ihrer .PST-Datei ein Kennwort zugewiesen hatten, werden Sie nun aufgefordert, dieses einzugeben, damit der Import durchgeführt werden kann. Nutzen Sie die standardmäßig eingestellte Option Duplikate durch importierende Elemente ersetzen oder wählen Sie eine der anderen Optionen. Die Optionen hatten wir im letzten Beitrag näher erläutert. Klicken Sie nun auf Weiter.
pst-Datei auswählen

6. Falls Sie keine weiteren Optionen vornehmen möchten, können Sie auf Fertigstellen klicken. Ansonsten können Sie vorher Optionen für den Import von Elementen festlegen.
Datendatei importieren

Die einzelnen Schritte haben wir auch in unserem Video-Tutorial beschrieben: Importieren einer .pst-Datei

Mobile Mail Apps im Vergleich – der cojama Testbericht

Mail App Tetsbericht

Das Thema E-Mail ist trotz der Verbreitung von WhatsApp, Facebook und Twitter nach wie vor einer der wichtigsten Kommunikationsdienste auf Mobilen Endgeräten.

Hosted Exchange auf mobilen Endgeräten:

Mit einem cojama Hosted Exchange Business Postfach können Mails neben OWA (OutlookWebApp) und Outlook auch über diverse mobile Applikationen abgerufen und versendet werden.
Oft bieten die bereits vorinstallierten Mailing Apps auf Smartphone oder Tablet jedoch nicht den gewünschten Funktionsumfang. Viele Entwickler haben das Thema aufgegriffen, sodass inzwischen eine Vielzahl an Mailing Applikationen für Android und IOS Geräte angeboten werden.

Leistungsumfang:

Der Leistungsumfang der sowohl kostenfreien, als auch kostenpflichtigen Apps reicht dabei von „aufs wesentliche reduziert“, bis hin zu „spezielleren Features“ wie z.B. die Verknüpfung mit Diensten wie Todolist, OneNote oder Evernote.

Je nach Nutzungsverhalten reichen für viele Anwender die vorinstallierten Mail Apps von iOS, Windows Phone und Android nicht aus, um alle Anforderungen komfortabel abzudecken.
Wir haben für Sie eine Auswahl der bekanntesten Mailing Apps für Android und IOS unter die Lupe genommen und einen kurzen Testbericht zu den einzelnen Apps verfasst, sodass Sie sich einen praxisnahen Überblick verschaffen können.

Leistungskriterien:

Wichtig waren dabei u.a. die Fragen, welche Zusatzfunktionen angeboten werden, ob Kosten entstehen und inwieweit die getesteten Apps die Anbindung von Microsoft Exchange unterstützen.

Download:

Den kompletten Bericht finden Sie hier zum Download. Viel Spaß beim Lesen.

Outlook Konten werden bei Upgrade auf Windows 10 übernommen

Windows 10 Logo

Seit kurzem ist für Nutzer von Windows 7, Windows 8(.1) und Windows Phone 8.1 das kostenlose Upgrade auf Windows 10 verfügbar. Doch stellt sich vor allem vielen Business Usern die Frage, ob im Falle eines Upgrades auch die bisher konfigurierten Einstellungen für wichtige Office Anwendungen wie z.B. Outlook Profile übernommen werden, oder ob diese erst erneut mühselig eingerichtet werden müssen? Wir haben das Upgrade von Windows 7 auf Windows 10 getestet und für Sie geprüft, ob die eingerichteten Outlook Konfigurationen auch nach dem Upgrade nahtlos in Windows 10 übernommen werden.

Die unter Windows 7 eingerichteten Email-Konten vor dem Upgrade:

Profileuwin7

Nach dem Upgrade auf Windows 10 werden die vorhandenen Einstellungen importiert, sobald Sie Outlook zum ersten Mal starten:

ConfWin10Outlook

Nach einer kurzen Wartezeit sind die unter Windows 7 eingereichten Konten auch unter Windows 10 problemlos verfügbar.

Win10 konto

Fazit:

Bei einem Upgrade auf Windows 10 entsteht für Sie also kein weiterer Aufwand und Sie können nach einer kurzen Synchronisation direkt auf dem neuen Betriebssystem mit den gewohnten Einstellungen weiterarbeiten.

Einziger Unterschied:

Wenn Sie ein neues Outlook Profil einrichten möchten, finden Sie den bisher bekannten Punkt E-Mail (32-Bit) nicht über die im Startmenü direkt zugänglichen Einstellungen.
Klicken Sie dafür mit einem Rechtsklick auf den Start Button um hier die bekannte Systemsteuerung aufzurufen.
Die Einrichtung funktioniert ansonsten gleich (Auf Anfrage lassen wir unseren Kunden auch gerne eine entsprechende Anleitung zukommen).

 

Problem: E-Mails werden im Posteingang als [Entwurf] angezeigt

[Entwurf]

Sie nutzen Hosted Exchange und haben in Outlook oder OWA das Problem, dass (zeitweise) Nachrichten nicht beantwortet werden können, weil Sie im Posteingang als [Entwurf] angezeigt werden?
Dieses Problem entsteht wahrscheinlich durch ein aktiviertes Add-In Ihres Virenscanners in Outlook und beeinflusst auch die Darstellung im OWA.

Zum Lösen des Problems führen Sie die folgenden Schritte durch:

1. Öffnen Sie Outlook und klicken Sie auf den Reiter „Datei“:
(Die Darstellung kann in älteren Outlook Versionen abweichen)

Outlook [Entwurf] 1

 

2. Wählen Sie „Optionen“:

Outlook [Entwurf] 2

3. Wählen Sie hier Add-Ins und suchen Sie in der Liste der Aktivierten Add-Ins nach dem Add-In Ihres Virenscanners und deaktivieren Sie dieses. Klicken Sie auf „OK“ um die Einstellungen zu speichern.

Nun sollte das Problem in Outlook und OWA nicht mehr auftreten.

Es ist allerdings möglich, das sich das Add-In nach einer Aktualisierung von selbst wieder einschaltet.

In diesem Falle müssen Sie es entweder erneut manuell ausschalten oder notfalls zu einem anderen Virenscanner wechseln.

Desktop PC oder Thin-Client? Welcher Client passt zu mir?

Thin-Client und Terminalserver

Welcher Thin-Client passt zu welchen Anforderungen.

Der Computer ist aus dem heutigen Arbeitsumfeld nicht mehr wegzudenken.

Und doch gilt dieser oft auch als kosten- und wartungsintensives Gerät.
Deshalb ist es nicht verwunderlich, dass viele Unternehmen nach Konzepten suchen, die sich als potenzielle Alternativen empfehlen.
Hier bieten sich beispielsweise Konzepte wie Terminal-Clients oder Browser-Frontends an.
Die Weiterentwicklung der PCs geht rasch von statten und immer leistungsfähigere und innovative Produkte kommen auf den Markt.
Doch auch die Nachteile der immer komplexer werdenden Technologie wiegen schwer.
So wird beispielsweise das Quasi-Standardbetriebssystem Windows mit jeder neuen Version schwerwiegender und komplexer.
Dadurch entsteht auch eine ständig wachsende Notwendigkeit der Aktualisierung der PC-Hardware. Die Komplexität am Arbeitsplatz ist folglich in den letzten Jahren enorm gestiegen.
Seit langem wird daher das Grundprinzip dieser „Fat Clients“ bemängelt.
Daher wurden alternative Konzepte entwickelt, um die Hard- und Software am Arbeitsplatz zu vereinfachen und den Administrationsaufwand zu verringern.

Eines der bedeutendsten Gegenmodelle zur PC-Architektur ist das Terminal-Server-Konzept.

Das Grundprinzip dieses Konzeptes ist die Bereitstellung einer zentral installierten Anwendung für nahezu beliebig viele Anwender ohne großen Installationsaufwand und mit geringen Hardwareanforderungen für die Client-PCs.
Hierbei werden oft sogenannte Thin-Clients verwendet, die nur über eine minimale Hardwareausstattung verfügen und sehr kostengünstig sind.
Über eine Remotedesktopverbindung können auch mehrere Clients parallel und komplett unabhängig voneinander auf den Terminalserver zugreifen. Die Mitarbeiter können die bekannten Anwendungen der Windows-Oberfläche mit allen gängigen Programmen wie Office, Mail-Programme oder SAP nutzen. Vor allem beim Umstieg auf neue Anwendungen können Firmen mit Windows-Terminals Kosten sparen.

Der Einsatzbereich von Thin-Clients ist jedoch klar begrenzt:
Grafikintensive Programme können beispielsweise nicht sinnvoll über einen Terminal-Server bereitgestellt werden, weil die Bildschirmaktualisierungen über das Netz zu langsam sind.
Ein grundsätzliches Problem stellt auch das Drucken dar, da die Druckerdaten von der Sitzung am Server erst wieder an den lokalen Drucker gesendet werden müssen.
Bei Großen Dateien wie Präsentationen oder Fotoaufnahmen entsteht dabei sehr schnell eine hohe Netzwerkauslastung, die den gesamten Datenverkehr für alle Anwender ausbremst.

So hat sich in vielen Firmen der parallele Betrieb von Fat-Clients und Terminal- Diensten auf Softwarebasis etabliert. Ein solcher Mischbetrieb ohne echte Thin-Client Hardware hat den Vorteil, dass die wichtigsten Anwendungen praktisch ausfallsicher bereitgestellt werden können.

Unternehmenskritische Programme wie Maildienste a la Lotus Notes oder Microsoft Exchange werden so beispielsweise auf einem Terminal-Server bereitgestellt. Die Anwender greifen darauf allerdings über ihren klassischen Windows-PC über ein Terminal-Fenster zu.
Selbst wenn es zu einem unerwarteten Ausfall eines wichtigen PCs wie dem des Geschäftsführers kommen sollte, kann der Nutzer so umgehend und ohne Probleme an einem Ersatzgerät weiterarbeiten.

 

Was müssen Sie bedenken, wenn Sie einen Terminal-Server inhouse betreiben möchten?

Die Themen Netzlast und Prozessorleistung müssen näher beleuchtet werden. Bei einem normalen Desktop-PC erfolgen nur gelegentlich Datenzugriffe über das Netzwerk wenn z.B. eine Datenbank aufgerufen oder das Internet genutzt wird.
Bei Terminal-Clients muss eine dauerhafte Netzwerkkommunikation herrschen, welche eine Dauerbelastung für das Netzwerk darstellt. Diese erhöht sich zusätzlich wenn die Anzahl der aktiven Anwender steigt.

Auch beim Terminalserver entsteht natürlich eine enorme Auslastung je mehr Nutzer sich über eine Terminal-Sitzung anmelden. Jede Sitzung belegt am Server Arbeitsspeicher und beansprucht einen Teil der Rechenleistung.
In der Praxis teilen sich daher meist zwischen 50 und 100 Anwender einen Terminalserver. Zusätzliche Server sind notwendig um eine Ausfallsicherheit zu gewährleisten.

Alternativ können Sie den Terminalserver natürlich auch über einen Cloud Computing Anbieter beziehen. Die Vorteile hier: Sehr starke Internetanbindung mit 100Mbit/s und mehr, ausbaufähiger Festplattenspeicher, ausbaufähiger Arbeitsspeicher, kundeneigenes VLAN, Schutz vor Brand, Diebstahl u. Vandalismus, da Betrieb im Hochverfügbarkeits-Rechenzentrum und viele weitere Vorteile bietet die Variante aus der Cloud. Folglich können nahezu alle Probleme der Inhouse-Lösung mit einem Terminalserver aus der Cloud behoben werden.

 

Wann lohnt sich der Einsatz von Thin-Clients?

Der Einsatz von Thin-Clients ist oft erst dann wirtschaftlich sinnvoll, wenn eine gewisse Anzahl an Usern erreicht wird und es sich um Applikationen handelt, die wenig Rechenkapazität und eine geringe grafische Leistung in Anspruch nehmen.
Vorteile haben die schlanken Endgeräte besonders im Produktionsbereich, da sie weitgehend unempfindlich gegen Staub und thermische Belastung sind.

 

Fazit:

Eine Umstellung kann sich rentieren.
Oft ist auch eine Hybridlösung lohnend, bei der sowohl normale PCs als auch Terminals verwendet werden. Bevor Sie sich für eine Umstellung Ihrer IT-Struktur entscheiden, sollten Sie sich allerdings genau informieren und beraten lassen.
Wichtig dabei ist, die Vor- und Nachteile der jeweiligen Architektur unter Berücksichtigung der eigenen Anforderungen abzuwägen.
Weitere Informationen und Angebote für Terminalserver finden Sie hier.

Antworten zu der Funktionsweise, zu den Möglichkeiten und zum wirtschaftlichen Betrieb von Terminalservern finden Sie in unserem Blog: Wie funktioniert ein Terminalserver? Was ist damit alles möglich? Und für wen lohnt sich der Betrieb?

 

Wussten Sie schon…wie Sie Ihr eigenes Exchange-Postfach Ihren Kollegen oder Ihrer Sekretärin freigeben können?

Typisches Problem: Ihre Sekretärin hat keine Einsicht in Ihren Kalender und kann während Ihrer Geschäfts- und Dienstreisen selbst keine Termine ändern, löschen und ergänzen. Oft ist es so, dass Ihre Sekretärin Sie anrufen muss, um Ihnen Terminänderungen oder neue Termine mitzuteilen. Nicht immer sind Sie erreichbar. Wenn Sie beispielsweise in einem Geschäftstermin sitzen, können Sie nicht ans Telefon gehen. Darüber hinaus rauben Ihnen diese Abstimmungsgespräche viel Zeit und erhöhen den Organisations-Stress für Sie und für Ihre Mitarbeiter.

Die Lösung:
Mit einem E-Mail-Postfach eines Exchange Servers können Sie Ihrer Sekretärin Ihren eigenen Kalender freigeben. Während Sie sich auf Geschäfts- und Dienstreisen befinden, kann Ihre Sekretärin selbstständig Ihre Termine ändern, löschen und ergänzen. Somit haben Sie als Vorgesetzter immer den aktuellsten Stand Ihrer Termine. Die Daten werden permanent synchronisiert. Folglich können Sie sehr schnell und flexibel reagieren, haben stets den Überblick über Ihre Termine und gewinnen wertvolle Zeit. Zusätzlich senken Sie den Stressfaktor für sich und für Ihre Mitarbeiter. Im folgenden Blog erfahren Sie, wie man diese Freigaben für einen Kalender oder gar für das ganze E-Mail-Postfach einrichtet:

Um einem anderen Benutzer aus der gleichen Organisation den Zugriff auf das eigene Hosted Exchange E-Mail-Postfach (oder Teile davon) zu gewähren, sind die nachfolgend beschriebenen Schritte durchzuführen.

Voraussetzung: Das E-Mail-Postfach muss in Microsoft Outlook eingerichtet sein.

Zunächst muss der Stammordner freigegeben werden.
Klicken Sie bitte mit der rechten Maustaste in Ihrem Exchange-Postfach auf den Ordner der obersten Ebene und wählen „Freigabeberechtigungen ändern…“

Freigabeberechtigung ändern

 

Im folgenden Dialog wählen Sie bitte „Hinzufügen“:

Outlook_Postfach_hinzufügen

 

Danach ist der (sind die) Exchange-Benutzer auszuwählen, die Zugriff erhalten sollen.
Wichtig ist die Auswahl der Globalen Adressliste.
Outlook_Postfach_Benutzer_auswählen_globale_Adressliste

 

Im nächsten Schritt wird der gewünschte Umfang des Zugriffs eingestellt:

Outlook_Postfach_Eigenschaften

 

Die Freigabe des Stammordners ist damit abgeschlossen.

Die vorangegangenen Schritte sind für jeden Unterordner zu wiederholen, auf den der andere Benutzer Zugriff erhalten soll (z.B. Posteingang, Kalender, Kontakte, etc.).

 

Im Falle des Kalenders sind die Berechtigungsmöglichkeiten geringfügig abweichend:

Outlook_Postfach_Berechtigungsmöglichkeiten

 

Einbinden eines freigegebenen Exchange-Postfachs in Microsoft Outlook

Um das Exchange-Postfach eines anderen Benutzers, auf das man selbst Zugriff besitzt, dauerhaft in Outlook einzurichten, gehen Sie bitte wie folgt vor:

Wählen Sie “Extras” >>  “Kontoeinstellungen”:

Outlook_Postfach_dauerhafte_Freigabe

 

Markieren Sie dann das Exchange-Konto und gehen Sie auf „Ändern“:

Outlook_Postfach_Exchange_Konto_ändern

 

Es öffnet sich ein Formular. Wählen Sie dort bitte „Weitere Einstellungen“:

Outlook_Postfach_Exchange_Konto_ändern_weitere_Einstellungen

 

Auf der Registerkarte „Erweitert“haben Sie die Möglichkeit, ein Exchange-Postfach hinzuzufügen:

Outlook_Postfach_hinzufügen_02

 

Geben Sie hier den Namen der Person ein:

Outlook_Postfach_hinzufügen_02_Name_Person

 

Danach erscheint der Benutzer in der Liste:

Outlook_Postfach_hinzufügen_02_Benutzer_Liste

 

Nachdem alle offenen Formulare mit OK oder Weiter bestätigt wurden, erscheint das Hosted Exchange Postfach links in der Ordnerliste:

Outlook_Postfach_Exchange_Konto_erscheint_Navigation