Beiträge

Cloud-Monitor 2015: Solides Wachstum trotz Sicherheitsbedenken

Kommentar zum Cloud-Monitor 2015:

Cloud-Monitor 2015

Mitte April veröffentlichte die KPMG AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft die von der Bitkom Research GmbH durchgeführte Studie Cloud-Monitor 2015. Ziel des Cloud-Monitors ist die Abbildung der aktuellen Gegebenheiten und zukünftigen Perspektiven der Cloud Computing-Branche. Die repräsentative Studie kommt zu den Resultaten, dass der Cloud Computing-Markt trotz Datenschutzskandal und teils noch zurückhaltender Einstellungen von KMUs gegenüber Cloud-Lösungen in Deutschland weiterhin wächst (Zuwachs von 2013 auf 2014 auf 10%). Obwohl Unternehmen aus etwaigen Sicherheitsbedenken heraus zögern, Cloud-Lösungen intensiver zu nutzen, liefert die Studie u. a. die Perspektive, dass Cloud-Lösungen in Zukunft für Unternehmen immer wichtiger werden.

Der Cloud-Monitor 2015 stellt bzgl. der Public Cloud ein geringes Nutzungswachstum fest, das lt. KPMG aus dem noch zurückhaltende Verhalten gegenüber der Public Cloud resultiert – das jedoch aus Sicht der Studie aufgrund der positiven Nutzungserfahrungen von Unternehmen mit Public Cloud-Lösungen völlig unbegründet ist. Wir waren von diesen Ergebnissen etwas überrascht und können die von der Studie dargestellt Grundstimmung aufgrund des stetigen cojama-Kundenwachstums (2013-2014) nur zum Teil bestätigen.

Cloud-Monitor-2015-Nutzungj-Public-Cloud

Die Verteilung unseres Kundenstamms spiegelt sich im Großen und Ganzen in der Abbildung 6 wieder. Auch unsere Lösungen werden von Unternehmen eines breiten Branchen-Spektrums genutzt. Einen Schwerpunkt bilden hier beratungsorientierte Dienstleistungs-Unternehmen.

Public-Cloud-Branchennutzung-Cloud-Monitor-2015

 

Die Nutzung von Software as a Service wie Hosted Exchange 2013 oder Hosted SharePoint hat sich laut Cloud-Monitor 2015 in den letzten zwei Jahren mehr als verdreifacht. Mit 52 Prozentpunkten nutzen mehr als die Hälfte der Unternehmen mit Software as a Service-Lösungen die Public Cloud. Plattform as a Service wie cojamas Hosted Terminalserver haben zwar noch eine relativ geringe Nutzungsrate, jedoch verweist der Cloud-Monitor 2015 darauf, dass ein zukünftiges Wachstum aufgrund der geplanten Nutzung (30 Prozentpunkten; siehe Abbildung 7) in diesem Segment zu erwarten ist. Es bleibt jedoch abzuwarten, ob aus diesen „planenden“ Unternehmen auch konkrete Nutzer werden, oder ob diese weiterhin auf Alternativen wie IaaS zurückgreifen und sich dadurch die Vorteile von PaaS (Serveradministration durch Anbieter usw.) entgehen lassen.

Cloud-Monitor-Nutzung-Public-Cloud-SaaS-IaaS

Schaut man sich die SaaS-spezifischen Resultate näher an, so erkennt man, dass Groupware wie Hosted Exchange, mit seiner klassischen E-Mail- und Kalenderfunktion, am meisten genutzt werden. Das ist nur logisch, da auch unsere Kunden bestätigen, dass Groupware sehr leicht in die täglichen Arbeitsabläufe zu integrieren sind und daher auch den einfachsten Weg darstellen, die Cloud Computing-Vorteile wie Flexibilität und Kosteneinsparungen sichtbar zu machen. Collaboration-Anwendungen wie Hosted Sharepoint, die einen Austausch von Dokumenten im Team ermöglichen, weisen laut der Studie mit 35 Prozentpunkten einen hohen Prozentwert in Hinblick auf den geplanten Einsatz auf. Aufgrund der Impulse, die wir den Anfragen aus der Wirtschaft entnehmen, besteht ein großer Bedarf an einer professionellen Möglichkeiten, Informationen mit unternehmensinternen Teamkollegen oder externen Partnern wie Lieferanten zu teilen und ständig auf dem aktuellsten Stand zu halten. Dieser kann sich – wie in der Studie dargestellt – in den nächsten zwei Jahren vergrößern. Unternehmen müssen in Ihren Prozessen immer schneller werden und benötigen dabei eine professionelle Lösung zur Bewältigung von prozess- oder projektspezifischen Problemen.

Cloud-Monitor-2015-Nutzung-SaaS

Als Cloud Computing-Anbieter freut es uns selbstverständlich, dass die Erfahrungen mit der Public Cloud lt. Studienresultaten weiterhin positiv sind (siehe Abbildung 9). Wir sehen dennoch weiterhin als Cloud Computing-Anbieter die Aufgabe, Unternehmen von der Public Cloud und deren Vorteile zu überzeugen. cojama sieht den langfristigen Trend zur Public Cloud, da nur so Ressourcen optimal genutzt und weitere Vorteile realisiert werden können. Bedenken von Unternehmen gegenüber der Public Cloud werden sich unserer Ansicht nach immer weiter relativieren, da sich immer höhere Standards im Bereich Compliance und Datenschutz in der Branche entwickeln und durchsetzen.

Cloud-Monitor-2015-Erfahrung-Public-Cloud

Quelle: Cloud Monitor 2015, April 2015, KPMG AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

IT aus der Cloud – Den Sprung wagen

goldfish jumping out of the water - alliance concept

Immer mehr Unternehmen wollen ortsunabhängig und über verschiedene Medien bzw. Endgeräte auf Ihre Unternehmensdaten zugreifen. Gerade in  Zeiten, wo die geschäftliche Zusammenarbeit über Unternehmens- und Landesgrenzen hinausgeht, entstehen damit neue Herausforderungen. Dabei muss die Unternehmens-IT nicht nur up-to-date sondern auch flexibel aufgestellt sein. All diese Voraussetzungen bringen IT-Lösungen aus der Cloud mit. Und dennoch stehen viele Verantwortliche und Geschäftsführer von Unternehmen und Organisationen vor der Entscheidung. Die Zeit, den Sprung zu wagen, ist für viele greifbarer denn je. Wer allerdings eine Cloud-Lösung einsetzt, muss sich auch mit den Themen Compliance und Zugriffsrechte auseinandersetzen.

 

Wer hat wann und was verändert?
Nutzen Teams in Unternehmen Cloud-Lösungen wie Hosted SharePoint oder Hosted Exchange, die einen hohen Datenschutz bieten, ist es daher umso wichtiger, dass Verhaltensregeln in die Teamarbeit integriert werden, um den Datenschutz weiterhin zu garantieren. Versendet ein Mitarbeiter sensible Daten via E-Mail an einen externen Empfänger, findet diese Datenschutzverletzung außerhalb des Einflussbereiches des Anbieters statt.
Der Trugschluss, dass ausschließlich der Cloud-Provider für die Einhaltung von Datenschutzrichtlinien verantwortlich ist, ist dennoch weit verbreitet. Verstoßen jedoch Mitarbeiter im Unternehmen bereits gegen die unternehmensinternen Datenschutzrichtlinien, kann die Verantwortung für dieses Fehlverhalten nicht auf den Anbieter abgewälzt werden.
Daher raten wir, dass Unternehmen und Organisationen Verhaltensregeln für die Nutzung von Cloud-Lösungen einführen. Diese werden oft als Cloud Compliance bezeichnet. Durch die Einführung von Regeln lässt sich über den Datenschutz hinaus auch eine effiziente Teamarbeit realisieren.
Hosted SharePoint von Microsoft ist z.B. eine geeignete Collaboration-Software mit Compliance Möglichkeiten. Denn hier kann man nicht nur beliebig viele und verschiedene Team-Rooms erstellen, sondern für die Benutzung dieser auch unterschiedliche Benutzergruppen anlegen. Dabei haben die Benutzer individuelle Zugriffsrechte und können – je nach Berechtigung – Dokumente nur lesen oder auch bearbeiten. Zudem kann man anhand der Versionierung erkennen, wer wann zuletzt was geändert hat. Wenn gewünscht, kann man sich sogar über die Änderungen per E-Mail benachteiligen lassen. Die Freigabe für Änderungen an Dokumenten erteilt man in SharePoint über angepasste Workflows.

 

Cloud Computing unterstützt die Einhaltung von Compliance
In der Realität sind gerade kleine und mittelständische Unternehmen mit dem Thema Compliance in den meisten Fällen überfordert. Das überrascht nicht, denn die Fülle von Gesetzen, Verordnungen und Richtlinien macht es nicht einfacher. Folglich können oft nur Großunternehmen einen „Compliance-Fachmann“ oder einen “Chief Compliance Officer” bezahlen.

Die gute Nachricht für kleine und mittelständische Unternehmen ist also:
Wer sich für Cloud-Lösungen eines Cloud Computing Anbieters entscheidet, der reduziert seine Compliance-Arbeit und erhöht sein Sicherheitsniveau. Das liegt nicht nur daran, dass der Anbieter ein zertifiziertes Rechenzentrum nach ISO 27001 betreibt oder dieses für seine IT-Infrastruktur anmietet. Der Anbieter verfügt im Regelfall auch über ein Datenschutz-Konzept, welches von einem externen Datenschutzbeauftragten zwecks Einhaltung überwacht wird und hinsichtlich Datenschutz und Datensicherheit kompetent aufgestellt ist. Hinzu kommt die Tatsache, dass sich ein Cloud Computing Anbieter es nicht erlauben kann, wenn Sicherheitsprobleme auftauchen oder gar Daten verloren gehen. Dafür steht zu viel auf dem Spiel. Schlimmstenfalls kann der Anbieter seinen guten Ruf und seine Kunden verlieren. Das bedeutet also, dass das Geschäft des Anbieters auf die hohen Sicherheitsvorkehrungen aufbaut. Folglich achten die Anbieter penibel auf alle Einzelheiten und sorgen dafür, dass alle relevanten Compliance-Punkte „safe“ sind.

 

Fazit:
Cloud Lösungen sorgen einerseits dafür, dass gerade kleine und mittelständische Unternehmen die Datenschutzgesetze, Richtlinien und Verordnungen besser einhalten können. Andererseits können Unternehmen durch den Einsatz von Cloud Lösungen am Markt viel flexibler, effizienter und wettbewerbsfähiger agieren, weil sie ortsunabhängig, medienbruchfrei und stets die aktuellsten Softwareversionen einsetzen.

Software-as-a-Service von cojama

Cloud-Wachstum durch E-Mail-Lösungen und Collaboration-Softwares

E-Mail-Lösungen wie Hosted Exchange 2013 als Software-as-a-Service (SaaS) sind mehr denn je ein wichtiges Diskussionsthema für Unternehmen und Organisationen. Auch Collaboration-Softwares wie Hosted SharePoint gelangen als Plattformen für Projektarbeiten, Intranet, Wiki oder einfach als zentrale Dateiablage immer mehr in den Fokus von Organisationen und Unternehmen.

Wir erkannten bereits in 2007 welch hohen Nutzen unsere Cloud-Lösungen zum täglichen Arbeiten in Unternehmen verschiedenster Größe und unabhängig von der Branche mitbrachten: Mitarbeitern im Außendienst bzw. Niederlassungen oder Projektteams jeglicher Art wird eine ortsungebundene und kostengünstige Kommunikation über die Cloud ermöglicht. Was in den Anfängen reine Pionierarbeit darstellte, hat sich zu einer Branche entwickelt, die stetig wächst und viele Möglichkeiten für alle Beteiligten offenhält. Wir freuen uns über diese Entwicklungen und fühlen uns in unseren damals sehr mutigen Annahmen bestätigt. Umso willkommener ist es, dass die aktuelle Studie „Cloud-Monitor 2014“ von KPMG und BITKOM die oben geschilderten Entwicklungen und cojamas Einschätzungen bestätigt:

Nutzung von Public Cloud-ComputingDie Public Cloud ist hinsichtlich ihrer Nutzung von 2011 bis 2013 um 9% gewachsen. Großunternehmen mit mehr als 2.000 Mitarbeitern verzeichnen das größte Nutzungswachstum. Diese Entwicklung haben wir bereits in unserem vergangenen Beitrag „Fachabteilungen als Motivatoren für Investitionen beim Cloud Computing“ beschrieben.

Aktuelle und geplante Nutzung von SaaS

E-Mail-Komplettlösungen wie Hosted Exchange, die in dieser Studie als Groupware kategorisiert werden, nehmen mit Collaboration-Anwendungen die dominierende Spitze ein. Der Anteil der Unternehmen, die den Einsatz von SaaS-Anwendungen planen oder diskutieren, spiegelt sehr gut die aktuellen Verhältnisse wieder. In der Tat haben wir einen signifikanten Anstieg an Anfragen von Unternehmen diverser Unternehmensgrößen im Jahr 2013 und in diesem Frühjahr 2014 verzeichnen können

Bereitstellungsmodelle wie SaaS werden auch in Zukunft verstärkt in Unternehmen und Organisationen genutzt werden, da Geschäftsführer oder Verantwortungsträger den großen Nutzen zu vergleichsweisen geringen On-Demand-Kosten erkennen.

Studie: KPMG AG, Cloud-Monitor 2014, http://www.kpmg.com/DE/de/Documents/cloudmonitor-2014-kpmg.pdf

Cloud Computing Bereitstellungsmodelle

Was war noch einmal IaaS, PaaS und SaaS?

Im Cloud Computing werden unterschiedliche Bereitstellungslevel hinsichtlich der Infrastruktur unterschieden. Wir möchten Ihnen daher diese Modelle kurz und simpel erläutern.

Infrastructure as a Service (IaaS):
Bei IaaS werden dem Kunden durch den Anbieter virtuelle Hardwaredienste, wie bspw. verfügbarer Speicherplatz oder auch Rechenkapazität bzw. Rechenleistung, zur Verfügung gestellt. IaaS-Nutzer erhalten in der Regel von ihrem Anbieter vollen Zugriff auf die Systeme oder Dienste, so dass im Grunde hinsichtlich Administration seitens des Users keine Einschränkungen bestehen. Der Sicherheitsaspekt, der die installierte Software auf der virtuellen Hardware vor Verlust oder Beschädigung schützt, ist daher ebenso durch den Nutzer selbst abzudecken.

Platform as a Service (PaaS):
Entwickeln Unternehmen oder Organisationen eigene Software, werden eventuell ausgelagerte Plattformen zur Entwickeln der Anwendung benötigt. Platform as a Service bietet „..in der Laufzeitumgebung (Runtime Environment, RTE) als auch der integrierten Entwicklungsumgebung (Integrated Development Environment, DIE) dem Nutzer die Möglichkeit, selbst benötigte ausdifferenzierte Anwendungen entwerfen zu können.“ (Cloud Computing: Freundliche Aussichten für die Wolke, Seite 4, Deutschen Bank)

Daher kann cojamas Hosted Terminalserver zu Platform as a Service (PaaS) gezählt werden.
Der Unterschied zu IaaS besteht generell darin, dass die Serveradministration konkret von cojama durchgeführt wird.

Cloud Computing Bereitstellungsmodelle

Software as a Service (SaaS):

Bei Software as a Service stellt der Cloud-Provider dem Kunden eine Anwendungssoftware wie z. B. Hosted Exchange online zur Verfügung.
Dabei kann der Nutzer  die bereitgestellte Software meist via Webbrowser nutzen. Eine Installation der Software auf den eigenen Computer ist im Regelfall nicht mehr notwendig. Wie ein herkömmliches Mietmodell wird SaaS meist on Demand berechnet. Dadurch bezahlt der Nutzer nur für die Dienstleistung, die er auch tatsächlich nutzt. Dies macht Software as a Service gerade für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) so attraktiv, da enorme Kosten eingespart werden können.

Folglich gehören cojamas Hosted Exchange und Hosted SharePoint zu SaaS. Sie sind daher für Unternehmen jeglicher Größe und Branche und Organisationen und Einrichtungen aus dem Bildungsbereich oder aus dem öffentlichen Sektor geeignet. Dabei werden Wartung und Problembehebung der Software von cojama durchgeführt, so dass der Kunde von dem  umfangreichen Erfahrungs- und Wissensschatz des Providers profitieren kann. Auf diese Weise behalten die Kunden einen freien Kopf und können sich auf die wesentlichen Aufgaben des Unternehmens konzentrieren.