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Outlook signieren

Einbindung eines S/MIME Zertifikats in Outlook

Was ist S/MIME?

S/MIME (Secure / Multipurpose Internet Mail Extensions) ist ein Standard zur E-Mail-Verschlüsselung, über den sichergestellt wird, dass die gesendete E-Mail tatsächlich von Ihnen stammt und nicht manipuliert wurde. Dies gewährleistet den Datenschutz der versendeten E-Mails und verhindert, dass Unbefugte an Ihre sensiblen Daten gelangen können. Um Ihre E-Mails zu verschlüsseln, benötigen Sie ein S/MIME-Zertifikat. Wie Sie dieses erfolgreich in Outlook einbinden können, zeigen wir Ihnen in unserem neuen Blogbeitrag.

Exportieren des Zertifikats via Firefox:

Nachdem Sie Ihr Zertifikat erfolgreich heruntergeladen und installiert haben, gehen Sie bitte wie folgt vor, um dieses aus dem Browser zu exportieren.

Firefox Einstellungen öffnen  Firefox Datenschutz Sicherheit

Wählen Sie „Einstellungen -> Datenschutz & Sicherheit -> Zertifikate anzeigen…“.

Firefox Zertifikat exportieren

Wählen Sie hier das S/MIME-Zertifikat aus und sichern Sie dieses in einen beliebigen Ordner auf Ihrem PC.

Bitte notieren Sie sich das beim Export vergebe Kennwort, dieses wird in einem späteren Schritt noch einmal benötigt.

Einbindung des Zertifikats in Outlook:

Wählen Sie in Outlook „Datei => Optionen => Trust Center => Einstellungen für das Trust Center…“:

Outlook Optionen Outlook Trust Center

Im Bereich „E-Mail-Sicherheit“ finden Sie im Abschnitt „Digitale IDs“ den Punkt „Importieren/Exportieren…“:

Outlook Import Export

Bitte wählen Sie hier das neue S/MIME-Zertifikat aus und geben das Passwort ein, welches Sie während des Exportvorgangs in Firefox vergeben haben:

Outlook SMIME

Nachdem das Zertifikat nun erfolgreich in Outlook importiert wurde, können Sie dieses im Bereich „Verschlüsselte E-Mail-Nachrichten“ unter dem Punkt „Einstellungen“ hinterlegen:

Outlook Einstellungen

Sollten Sie mehrere S/MIME-Zertifikate besitzen, können Sie an dieser Stelle festlegen, welches Zertifikat standardmäßig hinterlegt werden soll:

Outlook Zertifikate

Vergeben Sie einen passenden Namen, um das Zertifikat leichter zuordnen zu können, und wählen Sie dann als Signaturzertifikat das importierte Zertifikat aus:

Zertifikat Name

Damit ist Ihr S/MIME-Zertifikat erfolgreich in Outlook hinterlegt, und ausgehenden Nachrichten werden fortan verschlüsselt und digital signiert versendet.

Möchten Sie eine Nachricht von einer anderen Adresse versenden, für die Sie kein gültiges S/MIME-Zertifikat hinterlegt haben, können Sie die Signatur im Bereich „Optionen => Berechtigung => Signieren“ entfernen:

Outlook signieren

Beim Empfänger wird eine mit S/MIME signierte Mail mit einem Signaturzeichen– Symbol gekennzeichnet und mit dem Textbezug „Signiert von …“ versehen:

SMIME Kennzeichnung

RSS-Feed in Outlook einfügen

RSS-Feed in Outlook hinzufügen

Web-Feeds bzw. News-Feeds via RSS (.rss) sind aus der heutigen Zeit nicht mehr wegzudenken: Der Feed-Empfänger/-Abonnent empfängt automatisch neue News einer Website, eines Blogs etc. als vollständiger Beitrag oder als Übersicht im eigenen E-Mail-Postfach. So kann man sich sehr komfortabel aktuelles Wissen in das eigene Postfach laden und bekommt alle aktuellen News kompakt „auf dem Silbertablett“ serviert.

Wir möchten Ihnen in diesem Blog-Beitrag in kurzen Steps zeigen, wie Sie einen Really Simple Syndication-Feed in Ihrem Outlook hinzufügen können. In unserem Beispiel möchten wir den cojama-Blog als neuen RSS-Feed in Outlook 2010 hinzufügen.

Auf dem cojama-Blog findet sich der Link zum RSS-Feed neben dem RSS-Icon:

Blog-Abonnent via RSS-FeedNach dem Klick auf den Link, öffnet sich eine neue Seite, auf der man oben die genaue URL des Feeds angezeigt bekommt.

URL des Blog-FeedsDiese URL kopiert man sich durch Markieren der Zeile und durch bspw. die Tastenkombination Strg + C.

Wechseln Sie nun in Ihr Outlook und klicken Sie oben links auf „DATEI“.

Outlook 2013 Menü

Wählen Sie innerhalb des Menüpunktes „Informationen“ das Feld „Kontoeinstellungen“ aus.

Kontoeinstellungen Outlook

Nun öffnet sich die Kontoeinstellungen, in denen diverse Reiter zur Auswahl zur Verfügung stehen. Klicken Sie auf den Reiter „RSS-Feeds“.

RSS-Feed-Reiter

Klicken Sie nun auf den Button „Neu“.

Button Neu

Daraufhin öffnet sich ein kleines Fenster „Neuer RSS-Feed“. In der leeren Zeile fügen Sie nun durch bspw. die Tastenkombination Strg + V die zuvor kopierte Feed-URL ein und klicken auf „Hinzufügen“.

Feed-URL einfügen

Im nächsten Schritt werden Ihnen die RSS-Feedoptionen angezeigt. Sie können bspw. den Feednamen beliebig benennen, den Speicherort des RSS-Feeds wechseln sowie weitere Download- und Update-Optionen wählen. Wenn Sie alle gewünschten Einstellungen vorgenommen haben, bestätigen Sie mit „OK“.

Feed-Optionen vornehmen

Der RSS-Feed – in unserem Beispiel der cojama-Blog – wir nun in der RSS-Feed-Liste angezeigt. Klicken Sie nun auf „Schließen“.

RSS-Feed erfolgreich eingefügtIn Outlook unter dem Ordner „RSS-Feeds“ > „cojama Blog“ werden Ihnen bereits veröffentlichte Blog-Artikel angezeigt. In diesem Ordner finden Sie auch zukünftig aktuelle Blog-Beiträge, die automatisch von Outlook in den Ordner hinzugefügt werden.

RSS-Feed in Outlook einfügen

Outlook-Datendatei Speicherort

Exportieren einer. PST-Datei bzw. Outlook-Datendatei in Outlook

Outlook-Datendatei Speicherort

Bei einem Providerwechsel ist die Portierung der E-Mail-Nachrichten, Kalender, Kontakte etc. mit dem Umzug der Postfächer verbunden. Dies geschieht über den Export der PST-Datei in Outlook. In diesem Beitrag möchten wir Ihnen zeigen, wie Sie den Export der Outlook-Datendatei (.PST) durchführen können.

1.Klicken Sie auf Datei.
Erster Schritt zum Exportieren der .PST-Datei
2. Dann auf Öffnen und exportieren sowie Importieren/Exportieren klicken.
PST-Datei in Outlook exportieren

3. Wählen Sie im Import/Export-Assistenten In eine Datei exportieren aus und klicken Sie anschließend auf Weiter.
Import-Export-Assistent Outlook

4. Klicken Sie auf Outlook-Datendatei (.pst) und dann auf Weiter.
Exportieren der pst-Datei in Outlook

5. Sie können nun das Konto, das Sie exportieren möchten, auswählen. Klicken Sie dazu einfach auf die E-Mail-Adresse bzw. den Namen (in diesem Beispiel @cojama.de – aus Vereinfachungsgründen haben wir von einem Namen abgesehen).

Durch das Setzen eines Häkchens bei Unterordner einbeziehen können Sie den gesamten Inhalt des Kontos, inklusive aller dazugehörigen E-Mails, Kalender, Kontakte, Notizen und Aufgaben exportieren. Klicken Sie anschließend auf Weiter.
E-Mail-Adresse für pst-Datei auswählen

6. Über Durchsuchen können Sie einen Speicherort für die .PST-Datei wählen und einen individuellen Dateinamen eingeben. In diesem Beispiel heißt unsere .PST-Datei backup.pst und wir haben den Desktop als Speicherort ausgewählt.

Ihnen stehen drei Optionen zur Verfügung, die primär von Bedeutung sind, wenn Sie die .PST-Datei schon zuvor unter dem gleichen Dateinamen abgespeichert haben und somit in die bereits vorhandene .PST-Datei exportieren möchten. Standardmäßig ist die Option Duplikate durch exportierte Elemente ersetzen gewählt, die Sie für das Exportieren nutzen sollten.

Wir möchten Ihnen die drei Optionen kurz erläutern:

  • Duplikate durch exportierte Elemente ersetzen:
    Exportierte Elemente bzw. Daten (z. B. eine E-Mail) werden nur einmal in der .PST-Datei gespeichert und kommen somit nicht doppelt vor.
  • Erstellen von Duplikaten zulassen: Gleiche Daten werden mehrfach gespeichert, wenn Sie den Export-Vorgang wiederholen.
  • Keine Duplikate exportieren: Es werden ausschließlich Daten gespeichert, die seit dem letzten Export zusätzlich hinzugekommen sind.

Klicken Sie zum Fortfahren auf Fertig stellen.
Speicherort der pst-Datei wählen

7. Falls Sie zum ersten Mal eine Datendatei erstellen, haben Sie die Möglichkeit, ein optionales Kennwort hinzuzufügen, um die Datei mit einem Kennwort zu schützen. Hierzu geben Sie in die Zeilen „Kennwort“ und „Kennwort bestätigen“ ein Kennwort ein und bestätigen Sie mit „OK“.

Wenn Sie kein Passwort erstellen möchten, lassen Sie die Kennwort-Zeilen frei und klicken auf OK.

Zur Information: Wenn Sie in eine vorhandene .PST-Datei exportieren, die Sie zuvor mit einem Kennwort geschützt haben, müssen Sie das Kennwort im Dialogfenster eingeben und mit OK bestätigen.
Kennwort erstellen

8. Die .PST-Datei befindet sich nun an dem angegebenen Speicherort. In diesem Beispiel: Der Desktop.

Sie können nun die .PST-Datei auf einen Datenträger abspeichern oder uploaden, falls Sie diese an Ihren Provider im Rahmen der Migration übergeben möchten.
Outlook-Datendatei Speicherort

Wir haben für Sie die wichtigsten Schritte in unserem Video-Tutorial auf YouTube zusammengefasst: Video-Tutorial „Exportieren einer .pst-Datei in Outlook

Filter-Funktion im Import/Export-Assistenten:

Abschließend möchten wir auf die Filter-Funktion, die Ihnen sowohl beim Export der .PST-Datei als auch beim Import zur Verfügung steht, eingehen. Der Export von Daten mit Hilfe eines Filters findet oft bei der Migration zu Hosted Exchange Anwendung:

Wenn ein Umzug der Konten durchgeführt werden soll und eine große Menge an Clients und Daten bestehen, bietet es sich an, vor der Umzug ältere Daten getrennt zu exportieren. Dadurch spart man Zeit und stört nicht die Arbeitsabläufe im normalen Berufsalltag. Wurde der erste Datensatz importiert und der Umzug erfolgreich abgeschlossen, werden die aktuelleren Daten aus dem Alt-System exportiert und in das neue System importiert, um so die Datensätze der einzelnen Clients wieder zu vervollständigen.

1.Um den Filter zu nutzen, klicken Sie im oben beschriebenen Schritt 5 auf Filter.
Filterfunktion für PST-Datei

2. Wählen Sie nun im Reiter Erweitert folgendes Feld aus: Feld > Datums-/Uhrzeitfelder > Geändert
Filter erweiter pst-Datei

3. Wählen Sie nun unter Bedingungen am oder vor aus.
Filterbedingung am vor

4. Geben Sie nun einen Wert ein (Datum), der angibt, bis zu welchem Änderungsdatum Dateien für den Export berücksichtigt werden sollen. Alle Dateien nach diesem Datum werden nicht exportiert.

Klicken Sie anschließend auf Zu Liste hinzufügen und bestätigen Sie mit OK.
Export-Filter für pst-Datei
Fahren Sie nun mit dem oben beschriebenen Schritt 6 fort.

Die von Ihnen exportierte Outlook-Datendatei enthält nun somit alle Daten, die bis zum definierten Datum vorhanden sind. Dies ermöglicht Ihnen und Ihrem Provider mit dem ersten Step des Postfach-Umzugs zu beginnen, ohne tägliche Arbeitsabläufe zu stören.

 

 

 

Problem: E-Mails werden im Posteingang als [Entwurf] angezeigt

[Entwurf]

Sie nutzen Hosted Exchange und haben in Outlook oder OWA das Problem, dass (zeitweise) Nachrichten nicht beantwortet werden können, weil Sie im Posteingang als [Entwurf] angezeigt werden?
Dieses Problem entsteht wahrscheinlich durch ein aktiviertes Add-In Ihres Virenscanners in Outlook und beeinflusst auch die Darstellung im OWA.

Zum Lösen des Problems führen Sie die folgenden Schritte durch:

1. Öffnen Sie Outlook und klicken Sie auf den Reiter „Datei“:
(Die Darstellung kann in älteren Outlook Versionen abweichen)

Outlook [Entwurf] 1

 

2. Wählen Sie „Optionen“:

Outlook [Entwurf] 2

3. Wählen Sie hier Add-Ins und suchen Sie in der Liste der Aktivierten Add-Ins nach dem Add-In Ihres Virenscanners und deaktivieren Sie dieses. Klicken Sie auf „OK“ um die Einstellungen zu speichern.

Nun sollte das Problem in Outlook und OWA nicht mehr auftreten.

Es ist allerdings möglich, das sich das Add-In nach einer Aktualisierung von selbst wieder einschaltet.

In diesem Falle müssen Sie es entweder erneut manuell ausschalten oder notfalls zu einem anderen Virenscanner wechseln.

E-Mails bei Hosted Exchange mit S/MIME verschlüsseln und signieren

E-Mails bei Hosted Exchange mit S/MIME-Zertifikat sicher verschlüsseln und signieren

Das sichere Übermitteln von Daten wird in der heutigen Zeit immer wichtiger. Natürlich sollte auch besonders bei der E-Mail-Kommunikation wie z.B. mit Microsoft Hosted Exchange die Verschlüsselung und sichere Übermittlung der Inhalte garantiert sein. Hierfür gibt es verschiedene Methoden. Eine davon ist die Einbindung eines sogenannten S/MIME-Zertifikats in den Outlook Client. S/Mime ist ein Standard zur Verschlüsselung und Signatur von MIME-gekapselten E-Mails. Mit dem Erwerb eines S/MIME-Zertifikats können Benutzer E-Mails digital signieren und verschlüsseln. Dies gewährleistet den Datenschutz von sensiblen Daten, weist die Herkunft nach und vermeidet Manipulation. Dieses Verfahren können Sie folglich auch mit Microsoft Hosted Exchange von cojama nutzen.
Nach der Installation des S/MIME-Zertifikats können im Outlook Client E-Mails signiert und verschlüsselt werden.

Wie signiere ich eine E-Mail?
1. Zum Testen der Signatur öffnen Sie eine neue E-Mail.
2. Klicken Sie auf die Reiterkarte “Optionen”.
3. Im Outlook-Ribbon sehen Sie nun zwei Icons zur E-Mail-Sicherheit.
4. Ein Icon lässt Sie die Signierung einer E-Mail durchführen, das andere dient zu Verschlüsselung.

 

E-Mails bei Hosted Exchange mit S/MIME verschlüsseln und signieren

E-Mails bei Hosted Exchange mit S/MIME verschlüsseln und signieren

Über Ihre digitale Signatur kann der Empfänger die Echtheit der Nachricht prüfen. Durch das Signieren erhält der Nachrichtenempfänger zudem Ihren Public Key, mit dem er zukünftige Nachrichten an Sie verschlüsseln kann.

Wie verschlüssele ich eine E-Mail?
Um Nachrichten zu verschlüsseln benötigen Sie den Public Key des Nachrichtenempfängers. Es gibt mehrere Wege, den Public Key des Nachrichtenempfängers zu erhalten:
1.    Er schickt Ihnen eine signierte E-Mail:
Sie können nun den Public Key des Empfängers in Ihrer Kontaktliste abspeichern. Dazu fügen Sie den Nachrichtenempfänger einfach zu Ihren Outlook Kontakten hinzu.
2.    Sie suchen nach dem Public Key in einem öffentlichen Verzeichnis
3.    Sie haben den Public Key auf einem Datenträger (z.B. durch persönliche Übergabe oder per Post) erhalten. Fügen Sie nun den Public Key zum Empfänger in Ihren Kontakten hinzu. Wählen Sie dafür unter „Kontakt-Details“ den Reiter „Zertifikate“ um den Public Key zu importieren.

 

Das Icon „Verschlüsseln“ lässt Sie die Verschlüsselung der E-Mail durchführen. Geben Sie dafür den Public Key des Nachrichtenempfängers ein oder wählen Sie ihn aus Ihren bereits bestehenden Kontakten.

 

Verbindungsprobleme von Outlook zu Hosted Exchange Servern über T-Online DSL-Anschlüsse

Mircosoft_Hosted_Exchange_2013_von_cojama

Das Symptom:
Obwohl die Einrichtung des Postfachs problemlos funktioniert und alle Einstellungen korrekt sind, kann Outlook keine Verbindung zum Exchange Server aufbauen. Es erscheint die Meldung „trying to connect“ oder Outlook reagiert bei den verschiedensten Aktionen nicht mehr.

Das Problem tritt nur beim externen Zugriff auf Exchange über das „RPC over http Protokoll“ (Outlook Anywhere) auf, wie es in der Regel von Exchange Hosting Anbietern genutzt wird.
Häufig vermutet der Anwender eine Störung auf Seiten des Hosted Exchange Anbieters, da der Zugriff auf andere Exchange-E-Mailkonten bzw. von anderen Clients im gleichen Netz (mit ggf. anderer Outlook-Version) problemlos funktioniert.
Ursache hierfür ist die sogenannte T-Online „Navigationshilfe“. Outlook versucht zuerst den internen Hostnamen im Internet aufzulösen, was natürlich nicht funktionieren kann. Jedoch löst in diesem Fall der Telekom-DNS Server den internen Namen auf, für den sonst keine Adresse zurückkommen würde. Der Client erhält jetzt die Adresse eines Telekom-Servers. Das verhindert Outlook daran, andere externe Hostnamen anzusprechen, die uns dann zu dem richtigen Server führen würden. Outlook verbindet sich zu dem Telekom-Server. Dieser antwortet jedoch nicht und es kommt zu mehreren Timeouts, bis Outlook auf die HTTPS-Proxy Verbindung umschaltet. Das Problem tritt in Abhängigkeit von Outlook- und Windows-Version sowie ggf. installierten Updates auf.

 

Die Lösung:
Unter https://kundencenter.telekom.de/kundencenter/kundendaten/navigationshilfe/ die Navigationshilfe deaktivieren. Der Telekom-DNS liefert danach keine „falschen“ Ergebnisse mehr und Outlook kann sich problemlos mit dem richtigen Microsoft Exchange Server verbinden.
Wenn man sicher gehen will, ob die Navigationshilfe tatsächlich aktiv ist, hilft ein Test mit Hilfe des Befehlszeilen-Tools Nslookup. Geben Sie dazu in einer DOS-Eingabeaufforderung den Befehl „nslookup“ gefolgt von einem ungültigen Domainnamen ein (z.B. „nslookup sdfsdfas.dsdafsd.abc“). Werden hier eine oder mehrere IP-Adressen zurückgegeben, so hat die Navigationshilfe „zugeschlagen“.

Send-as-Recht Hosted Exchange E-Mail

Versenden von E-Mails mit dem Send-As-Recht

Hosted Exchange bietet Benutzern die Möglichkeit mittels der „Senden-als“-Berechtigung das Postfach eines anderen Exchange-Nutzers zum Senden von E-Mails zu verwenden. Um im Namen eines anderen Benutzers eine E-Mail zu versenden, sind die nachfolgend beschriebenen Schritte durchzuführen:

Voraussetzungen:

  1. Das Postfach muss in MS Outlook eingerichtet sein
  2. Das Send-As-Recht muss bei cojama für das entsprechende Postfach beauftragt werden

Wenn das Send-As-Recht von cojama vergeben wurde, muss man sich zunächst das „Von“-Feld in der E-Mail anzeigen lassen. Hierfür klickt man in der geöffneten E-Mail auf Optionen, dann auf Felder und zum Schluss auf Anzeigen aus.

Hosted Exchange-Outlook-Anzeigen aus

Damit wird das „Von“-Feld aktiviert, über welches die E-Mail Adresse, mit der man senden möchte, ausgewählt werden kann.

Exchange-Microsoft Outlook

Durch Klicken auf das Von-Feld öffnet sich das globale Adressbuch, in dem man die E-Mail Adresse auswählt, für die man die Send-As Rechte besitzt und mit der man die E-Mail versenden möchte.

globales Adressbuch in Hosted ExchangeDie fertige E-Mail sieht dann folgendermaßen aus:

Send-as-Recht Hosted Exchange E-Mail

Und für den Empfänger sieht der Absender der erhaltenen E-Mail wie folgt aus:

Mit Senden-als E-Mails mit Hosted Exchange versenden

Die versendeten E-Mails werden nur in dem Postfach des Benutzers gespeichert, in dessen Namen man die E-Mail versendet hat. Da diese Einstellung von Exchange vorgegeben ist, kann diese nicht geändert werden.

Manuelle Archivierung in Outlook

Manuelle Archivierung in Outlook

Im letzten Blog-Beitrag wurde die Einrichtung der AutoArchivierung näher beschrieben. Als Alternative zur automatisierten Archivierung kann ein Hosted Exchange-Benutzer eine manuelle Archivierung in Outlook durchführen. Dabei gelten die gleichen Argumente wie bei der automatisierten Archivierung: Verringerung der Postfachgröße und Erhalt der Übersichtlichkeit. Eine manuelle Archivierung kann in wenigen Schritten durchgeführt werden:

Im Outlook unter Datei → Informationen → Tools zum Aufräumen → Archivieren wählen:

Tools zum Aufräumen und Archivieren

 

 

Die Ordner auswählen, welche archiviert werden soll. Unter „Elemente archivieren, die älter sind als“ das Datum anpassen sowie den Speicherort der Archivdatei festlegen. Mit OK bestätigen.

Outlook manuell Archivieren

 

 

Der Outlook-Client beginnt sofort mit der Archivierung und legt automatisch einen Ordner im Outlook an, unter welchem die archivierten Daten gefunden werden können:

Manuell archivierte Elemente in Ordner-Liste

automatische Archivierung in Outlook einrichten

Einrichtung der AutoArchivierung in Outlook

Mit der automatischen Archivierung in Microsoft Outlook können Hosted Exchange-Nutzer wichtige aber im Alltag nur noch selten genutzte Elemente wie E-Mails, Kalender, Notizen, Kontakte usw. archivieren. Bei der Archivierung nutzt Outlook eine Archivdatei, in den bestimmte Elemente nach einem definierten Zeitraum (z. B. sechs Monate) automatisch verschoben werden. Zweck einer AutoArchivierung ist z.B. die Verkleinerung des Postfachs, damit das Limit der Postfachgröße nicht überschritten wird. Des Weiteren kann eine Archivierung dabei helfen, nicht den Überblick über das eigene Postfach zu verlieren.

Die automatische Archivierung ist seit Outlook 2010 standardmäßig deaktiviert. Wir möchten daher beschreiben, wie man in drei einfachen Schritten die AutoArchivierung in Outlook einrichtet:

1. In Outlook unter Datei  Optionen wählen.

Einstellungen in Microsoft Outlook von cojama

 

2. Unter Erweitert auf Einstellungen für AutoArchivierung… klicken

Einstellungen für AutoArchivierung

 

3. Einstellungen entsprechend vornehmen und mit OK bestätigen. Die automatische Archivierung ist nun aktiviert.

alte Elemente mit AutoArchivierung archivieren

Im Abschnitt „Elemente löschen, wenn älter als…“ kann man zwischen zwei Optionen wählen: Alte Elemente verschieben nach oder Alte Elemente endgültig löschen.

Die Option „Alte Elemente verschieben nach“ ist die normale Archivierung, bei der die alten Elemente aus dem Postfach in die Archivdatei verschoben werden. Die Option „Alte Elemente endgültig löschen“ sollte nur gewählt werden, wenn Elemente nicht archiviert sondern endgültig aus dem Postfach gelöscht werden sollen.

In der Ordnerliste wird, falls in den Einstellungen „Archivordner in der Ordnerliste anzeigen“ ein Haken gesetzt wurde, ein Archivordner angelegt, unter dem die archivierten Daten gefunden werden können.

Archivordner in Ordnerliste

Wie man die manuelle Archivierung in Outlook durchführt, beschreiben wir im nächsten Beitrag.

Wussten Sie schon, dass… gelöschte Elemente nicht für immer verloren sind, sondern wiederhergestellt werden können?

Schnell kann es passieren, dass wichtige E-Mail-Nachrichten aus Versehen gelöscht worden sind. Dies bedeutet für Sie zum Glück nicht, dass diese Nachrichten für immer verloren sind. Ohne großen Aufwand können sowohl Nachrichten als auch Kontakte, Termine und Notizen bis zu 30 Tage, nachdem Sie gelöscht worden sind, wiederhergestellt werden. Dieses gilt auch für Elemente, die aus dem Ordner „Gelöschte Elemente“ bzw. mit der Tastenkombination „Umschalten + ENTF“ gelöscht wurden.

1. Wählen Sie den Ordner aus, in dem Sie das Element wiederherstellen möchten und klicken Sie im oberen Reiter auf „Ordner“ → „Gelöschte Elemente wiederherstellen“.

Exchange-gelöschte Elemente wiederherstellen

2. Im folgenden Fenster klicken Sie bitte das Element, welches Sie wiederherstellen möchten an und bestätigen mit dem Button „Ausgewählte Elemente wiederherstellen“. Falls Sie mehrere Elemente gleichzeitig wiederherstellen möchten, können Sie diese mit gedrückter STRG-Taste auswählen.

Diese Funktion ist nur in Verbindung mit einem Microsoft Exchange-Konto verfügbar und funktioniert nicht mit POP3- oder IMAP-Konten.

Wir haben Ihnen die oben genannten Schritte auch in einem kurzen Video-Tutorial zusammengefasst: Gelöschte Outlook-Elemente wiederherstellen