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Erstellen eines Formulars mit InfoPath

Erstellen und Veröffentlichen eines Formulars in SharePoint 2013 mit InfoPath

In vielen Bereichen werden heutzutage Formulare verwendet, um Informationen gesammelt zu übermitteln. Über das Programm Microsoft InfoPath bietet SharePoint die Möglichkeit Formulare innerhalb der Site Collection zu veröffentlichen und gleichzeitig die übermittelten Daten als Dateien in einer Dokumentenbibliothek abzulegen.

Im nachfolgenden erläutern wir die Vorgehensweise ein Formular mit InfoPath zu erstellen und dieses im SharePoint zu veröffentlichen. Gehen Sie hierfür folgendermaßen vor:
Erstellen eines Formulars mit InfoPath:

Starten Sie den InfoPath Designer und erstellen Sie eine neue SharePoint-Formularbibliothek:

Erstellen eines Formulars mit InfoPath

Wählen Sie hier auf der rechten Seite „Formular entwerfen“

Es öffnet sich der Formulareditor mit einem Standardformular. Dieses können Sie nun beliebig bearbeiten und erweitern. Um eigene Formularfelder zu definieren, können Sie auf der rechten Seite im Bereich „Felder“ über „Hinzufügen“ neue Felder definieren.

Formulareditor

Hier können Sie neue Formularfelder definieren:

Feld oder Gruppe hinzufügen

Über das Häkchen bei „Darf nicht leer gelassen werden (*)“ können Sie einstellen, dass dieses Feld immer ausgefüllt sein muss. Um die erstellten Felder im Formular zu verwenden, ziehen Sie einfach das erstellte Feldobjekt aus dem Bereich „Felder“ in die gewünschte Position in Ihrem Formular.

Erstellen Sie So ein beliebiges Formular, welches Sie später auf Ihrer SharePoint-Site veröffentlichen wollen.

Formular

 

Sie können ausgefüllte Formulare auch direkt als Datei in einer SharePoint Formularbibliothek ablegen lassen. Konfigurieren Sie hierfür im Bereich (Start) Steuerelemente z.B. eine neue Schaltfläche.

Über Rechtsklick „Eigenschaften für Schaltflächen“ auf das Objekt können Sie dessen Eigenschaften bearbeiten:

Eigenschaften für Schaltfläche

Wählen Sie hier als Aktion „Absenden“

Unter Absenderoptionen wählen Sie als Ziel eine SharePoint-Dokumentenbibliothek und erstellen über „Hinzufügen“ eine Verbindung zur zuvor erstellten Dokumentenbibliothek in der die ausgefüllten Formulare abgelegt werden sollen:

Absendeoptionen

Geben Sie hier die URL ihrer zuvor erstellten Dokumentenbibliothek an:

Datenverbindungs-Assistent

Als Dateiname wählen Sie eine Variable. Klicken Sie hierfür auf das fx-Feld und konfigurieren Sie eine Formel zur Bildung des Dateinamens z.B. „verketten(Projekttitel, Vorname, Nachname)“

Das ausgefüllte Dokument wird dann unter dem variablen Namen in der Dokumentenbibliothek abgelegt.

Bestätigen Sie die Fenster. Damit ist die Konfiguration Ihres Formulars abgeschlossen.

 

Veröffentlichen des Formulars im SharePoint:

Im nächsten Schritt müssen Sie das erstellte Formular auf dem SharePoint veröffentlichen.

Gehen Sie hierfür wie folgt vor:

Veröffentlichen des Formulars im SharePoint

Wählen Sie „Veröffentlichen“ und dann „SharePoint Server“.

Geben Sie hier die allgemeine URL Ihres SharePoint Servers an (z.B. https://sharepoint2013.orga-cloud.de)

Veröffentlichungs-Assistent

Wählen Sie im nachfolgenden Veröffentlichungsassistenten die Option „Formularbibliothek“

*Wichtig: An dieser Stelle muss das Häkchen bei „Ausfüllen des Formulars im Browser ermöglichen“ aktiviert sein, damit Sie dieses später auch in der Browseransicht öffnen können ohne ein lokal Installiertes InfoPath zu benötigen. (Dies ist ein exklusives Feature der Enterprise Edition)

Option Formularbibliothek

Im nächsten Schritt können Sie auswählen ob Sie das Formular in einer neu erstellten Formularbibliothek, oder eine bestehende Bibliothek verwenden möchten:

Neue Formularbibliothek erstellen

Sobald Sie eine Bibliothek erstellt bzw. eine bestehende ausgewählt haben können Sie das Formular veröffentlichen:

Formular veröffentlichen

 

Ergebnis im SharePoint:

Navigieren Sie nun im SharePoint in die neu erstellte Formularbibliothek.

Wenn Sie hier ein neues Dokument erstellen, öffnet sich nun automatisch Ihr zuvor erstelltes Formular:

Ergebnis im SharePoint

Ausgefüllte Formulare landen, wie zuvor festgelegt, in der angegebenen Dokumentenbibliothek:

Ausgefüllte Formulare

Datei-Explorer

SharePoint Bibliotheken als Laufwerk einbinden

 

Dateien über die Explorer Ansicht in SharePoint zu verwalten ist eine einfache und in vielen Unternehmen beliebte Methode um mehrere Dateien gleichzeitig in eine SharePoint Dokumentenbibliothek hoch- oder herunterzuladen. Insbesondere bei SharePoint 2010 sind hier die Möglichkeiten über die Browseransicht leider noch eher begrenzt. Auch bei SharePoint 2013 lässt sich das gleichzeitige Herunterladen vieler Dateien am besten über die Windows Explorer Ansicht durchführen, welche jedoch nur im IE verfügbar ist. Daher empfiehlt es sich zum Vereinfachen der Dateiverwaltung im SharePoint die Bibliotheken als lokales Netzlaufwerk einzubinden.

Im nachfolgenden möchten wir Ihnen drei einfache Möglichkeiten vorstellen um eine SharePoint Bibliothek als Netzlaufwerk einzubinden:

 

Für Anwender – Einbindung via Explorer:

Öffnen Sie einen Dateiexplorer und wählen Sie „Netzlaufwerk verbinden“:

Netzlaufwerk verbinden

Geben Sie im Anschluss die URL der Dokumentenbibliothek ein, welche Sie als Freigabe einbinden möchten und wählen Sie einen freien Laufwerkbuchstaben:

Netzwerkordner zuordnen

Klicken Sie auf „Fertig stellen“ um den Vorgang abzuschließen.
Nun müssen Sie sich am SharePoint mit Ihren normalen Login Daten authentifizieren.

SharePoint Login

Im Anschluss wird Ihnen direkt der Inhalt der Bibliothek in der Explorer Ansicht angezeigt.
Unter dem Punkt Netzwerklaufwerke sehen Sie nun die Freigabe der SharePoint Bibliothek:

Datei-Explorer

Mit Rechtsklick -> „Trennen“ können Sie die Freigabe wieder entfernen.

 

Für Administratoren und IT-Verantwortliche – Einmalige Einbindung via Eingabeaufforderung:

Möchten Sie die SharePoint-Bibliothek nur kurzzeitig einbinden gehen Sie wie folgt vor:

Öffnen Sie eine Kommandozeile: (Start -> „cmd“ eingeben)

Personalisieren Sie den folgenden Befehl und geben Sie Ihn anschließend in der Kommandozeile ein:

*Bitte prüfen Sie zuvor im Explorer ob der gewünschte Laufwerkbuchstabe noch frei ist

Beispiel:

net use Z: https://sharepoint2013.orga-cloud.de/Testbibliothek /user:max.mustermann@syshoster.net

CMD_Netzlaufwerk_verbinden_via_net_use

Erläuterung:

net use <freier Laufwerkbuchstabe>: <Url der einzubindenden SharePoint-Bibliothek> /user:<Ihr Username>

Im Anschluss werden Sie aufgefordert Ihr Kennwort einzugeben. Ist die Authentifizierung erfolgreich erscheint im Dateiexplorer die SharePoint-Bibliothek als Freigabe (siehe oben).

Beim nächsten Neustart muss dieser Schritt erneut ausgeführt werden um die SharePoint Bibliothek als Netzlaufwerk einzubinden.

 

Als .bat-Datei zur automatischen Einbindung

Erstellen Sie hierfür eine neue Textdatei mit beliebigem Namen und fügen Sie den im zuvor beschriebenen Schritt erstellten Befehl ein:

Einbinden einer SharePoint Bibliothek als lokales Laufwerk via .Bat-Datei

Speichern Sie die Datei ab und ändern Sie die Dateiendung von „.txt“ auf „.bat“.

*Hierfür müssen Sie ggf. zuerst die Dateiendung einblenden (Explorer -> Ansicht -> Dateinamenserweiterungen anhaken)

Dateiendungen einblenden

Im Anschluss sehen sie die Dateiendung des Testdokuments als „Name.txt“.

Ändern Sie diese nun in „.bat“ (Hierdurch wird die Datei ausführbar)

Desktopicon der erstellten .Bat-Datei

Um die Datei auszuführen doppelklicken Sie auf die Datei
-> Es öffnet sich eine Kommandozeile und Sie müssen Ihr Kennwort eingeben.

Alternativ können Sie das Kennwort auch in der Textdatei über den zusätzlichen Parameter „password:IhrPasswort“ hinterlegen.

Textdokument mit hinterlegtem Passwort zur automatischen Einbindung

Bitte beachten Sie jedoch, dass dies ein Sicherheitsrisiko darstellt, da das Passwort hierbei im Klartext hinterlegt wird und jeder mit Zugriff auf die Datei dieses durch editieren der Datei anzeigen lassen kann.

Automatisch einbinden:

Über die Systemeigene Aufgabenplanung von Windows Betriebssystemen ist es auch möglich die Datei automatisch beim Systemstart als Aufgabe ausführen zu lassen um die SharePoint Bibliothek als Freigabe bereitzustellen sobald sich der User anmeldet.

Eingenes SP Design erstellen

Erstellen einer eigenen Designvorlage für SharePoint 2013

Wie beim Vorgänger SharePoint 2010 besteht auch in SharePoint 2013 die Möglichkeit eigene Designtemplates zu erstellen und diese im SharePoint einzubinden. Allerdings hat sich bei der Vorgehensweise einiges geändert.

Erstellen eines eigenen SharePoint-Designs:

Ein SharePoint 2013 Design basiert auf hautpsächlich drei Files:

  • Das Masterpage-Template „.master“ wird von SharePoint vorgegeben und kann durch die beiden anderen Dateien modifiziert werden.
  • Das Color-Design-Template als „.spcolor“-Datei legt die Designfarben für Hintergründe, Schriften, Links, Linien, etc. fest
  • Über das Font-Template als „.spfont“-Datei können eigene Schriftarten verwendet werden (hier gilt ausprobieren, viele – aber nicht alle – Schriften können je nach Webbrowser im SharePoint dargestellt werden)

Erstellen eines Color-Design-Templates:

Hierfür bietet Microsoft im offiziellen Downloadbereich das SharePoint Color Palette Tool v1.00 an:

https://www.microsoft.com/en-us/download/details.aspx?id=38182

Laden Sie dieses herunter und installieren Sie es (Das Tool gibt es leider aktuell nur auf Englisch).

SharePoint Color Palette Tool

Öffnen Sie das Tool:

SharePoint Color Palette Tool

Im Bereich Layout können Sie die beiden Default-Layouts „oslo“ (Navigation oben) oder „seatle“ (Navigation links) auswählen. Als Standardtemplate wird cojama‘s Hosted SharePoint 2013 im Layout „seatle“ mit der Navigation auf der linken Seitenleiste bereitgestellt.

Um die Begrifflichkeiten besser zuordnen zu können, sollte die Ansicht auf „ui groups“ geändert werden:

Umschalten auf die uigroups Anischt

Im rechten Hautpfenster sehen Sie eine Vorschau des neuen Designs im aktuellen Farbschema.
Mit Änderung des Farbcodes für einen Bereich wird die Vorschau enstprechend aktualsiert:

SharePoint Color Palette Tool Vorschau

Sie können die Farbcodes aus einer öffentlichen Farbtabelle verwenden oder über einen Klick auf das Quadrat vor den Codes den „Color Picker“ öffnen. Hier besteht über den „Eye Droper“ auch die Möglichkeit den Farbcode aus einer bestehenden Grafik (z.B. Firmenlogo) zu übernehmen.

Farbpalette und eye picker

Nachdem die Anpassungen abgeschlossen wurden, lässt sich das Template über File -> Save als „.spcolor“ Datei an einem beliebigen Pfad abspeichern.

Die Designdatei ".spcolor"

Bitte beachten Sie, dass es natürlich abhängig von Ihren Anpassungen mehrere Versuche in Anspruch nehmen kann, bis Sie endgültig das gewünschte Designergebnis erzielen.

Erstellen eines Font-Templates:

Zum Erstellen des Font-Templates verwenden Sie am Besten eine Kopie der bereits in den Standard-Templates verwendeten „.spfont“-Dateien.

Hierfür navigieren Sie im SharePoint über   Rad-Symbol -> Websiteeinstellungen in den Bereich „Web-Designer-Kataloge -> Durchkomponierte Looks“ indem später auch Ihr eigenes Designtemplate erstellt wird.

Durchkomponierte Looks

Speichern Sie eine lokale Kopie der „.spfont“-Datei und öffne Sie diese mit einem Texeditor.

Bearbeiten der .spfont Datei

Innerhalb der Datei können Sie sich an den Bereichsbezeichnungen orientieren.

Im europäischen Sprachraum sollten Browser standardmäßig die in der Zeile <s:latin> festgelegten Schriftart verwenden.

 

Speichern Sie die Datei als „.spfont“-Datei ab.

(Achten Sie bitte darauf, dass Sie entweder lokal oder unter einem alternativen Dateinamen speichern um das Standardtemplate am SharePoint nicht zu überschreiben!)

Uploaden des eigenen Designs:

 Navigieren Sie innerhalb des SharePoints über die URL-Zeile zu
https://IhreSiteUrl.orga-cloud.de/_catalogs/theme/15/ um zum Designkatalog/15  zu gelangen.

Hier uploaden Sie Ihre „.spfont“ und „.spcolor“-Dateien.

mydesign

Nachdem die Dateien im SharePoint abgelegt wurden navigieren Sie wieder in den Bereich „Websiteeinstellungen -> Web-Designer-Kataloge -> Durchkomponierte Looks“

Durchkomponierte Looks

Erstellen des neuen Designs:

Liste der Designvorlagen

Entweder über „+ Neues Element“: (für einzelne Desings)

Neues Design erstellen

* Beschreibungen sind optional und ersetzen in der Designliste die einzelnen Pfade

oder durch direkte Bearbeitung in der QuickEdit-Ansicht über „bearbeiten“:
(besser geeignet beim Erstellen mehrerer Designvorlagen)

Um in der Quick-Edit Ansicht speichern zu können muss zuvor eine weitere Spalte „Titel“ hinzugefügt werden. -> „…“  -> Anischt ändern -> Titel anhaken und an Position 1 setzten.

Titelspalte anhaken

Ansonsten erscheint beim Speichern des Datensatzes die folgende Fehlermeldung:

Fehlermeldung

Nachdem die Spalte Titel hinzugefügt wurde können Zeilen in der QuickEdit-Anischt einfach kopiert und darunter eingefügt werden. Nun müssen nur noch die einzelnen Dateipfade angepasst werden.

Eigenes Design erstellen

Auswählen des eigenen Designs als Vorlage:

Nun kann das eigene Design im Bereich Websiteeinstellungen -> Aussehen ändern als Vorlage verwendet werden.

Eigenes Design auswählen

Wie üblich lässt sich über „testen“ nochmal eine Vorschau des neuen Designs anzeigen, bevor die Änderungen endgültig angewendet werden.

Projektmanagement mit SharePoint

Projektmanagement mit SharePoint

Projektmanagement mit SharePoint

Projektmanagement mit SharePoint

Viele Unternehmen setzen SharePoint als Dateiablage und zur vereinfachten Zusammenarbeit im Unternehmen ein. Doch oft ist man sich gar nicht bewusst, welche Einsatzmöglichkeiten SharePoint außerdem bietet.
Daher wird es meist nicht in dem Umfang genutzt, den es bieten könnte.
Dabei bietet SharePoint serienmäßig Tools mit denen der Aufwand für beispielsweise Projektarbeiten deutlich gesenkt werden kann. Wichtige Projektinformationen können damit geteilt und Dokumente zentral abgelegt werden.

Dabei bleibt der Administrationsauswand gering und es bietet die grundlegenden Möglichkeiten für Projektarbeit. Außerdem ist es möglich gleichzeitig von mehreren Stellen aus am selben Projekt zu arbeiten und Änderungen ohne umständliche Kommunikationswege direkt an die anderen Projektteilnehmer im laufenden Betrieb weiterzugeben. Dies spart erheblich Zeit und Kommunikationsaufwand. Einzige Voraussetzung sind Grundkenntnisse bei der Verwendung von SharePoint.

Oft stehen die Projektteilnehmer unter Zeitdruck, der durch umständliche Kommunikation zwischen verschiedenen Projektgruppen zwecks Statusabfragen und Bereitstellungsproblemen nur verstärkt wird.
Mit einem Tool wie SharePoint kann dieses Problem begrenzt werden.

Der Status der einzelnen Projektteile kann vom Projektmanager jederzeit direkt in der Zentralablage überprüft werden, und wichtige Dokumente können einfach abgelegt und unter den Teilnehmern ausgetauscht werden. So behalten die Teilnehmer einen besseren Überblick über den Projektfortschritt, und das Informationsmanagement wird stark optimiert.

SharePoint bietet eine Vielzahl von Standard-Templates:

Templates.png

… unter anderem ein Template zur Verwaltung von Projektaufgaben:

Projektmanagament mit SharePoint Beispiel

…mit Terminen versehene Tasks werden direkt grafisch dargestellt und zu einem Workflow zusammengeführt.

Projektmanagement grafischer Workflow

Dieses bietet im Vergleich zu MS Project zwar nur einige grundlegende Funktionen, kann jedoch durch zusätzliche Webparts erweitert werden. Ein großer Vorteil dabei ist natürlich die einfache Einbindung von Excel-Tabellen und anderen Projektdokumenten.

Neben den Templates zur Projektarbeit und der Möglichkeit der zentralen Dateiablage bietet SharePoint noch weitere Features und kann unter anderem für folgende Tasks eingesetzt werden:

– Besprechungsraum
– Umfrageplattform
– Blogseite
– zentraler Terminkalender
– für Ankündigungen
– zur Aufgabenverwaltung

Fazit:
Auch wenn der Umfang der serienmäßig installierten Templates nur begrenzte Möglichkeiten zur Projektarbeit bietet, sollte man SharePoint als mögliche Plattform zur Vereinfachung der Zusammenarbeit bei Projekten in Betracht ziehen. Insbesondere sofern SharePoint bereits im Unternehmen eingesetzt wird, kann es damit, je nach benötigtem Umfang, eine günstige Alternative zu teurer Projektmanagement-Software bieten.

Wussten Sie schon …,dass der Support für Microsoft 2003 Produkte beendet ist?

Exchange2003_logo

Seit dem 08. April 2014 ist der Support für Windows XP, Windows Server 2003, Microsoft Exchange Server 2003, Microsoft Office 2003 und viele weitere Microsoft Produkte der 2003-er Serie beendet.
Für Anwender, die noch Office-2003-Programme benutzten, ist das Support-Ende eine schlechte Nachricht. Es bedeutet, dass das Verwenden betroffener Produkte nach dem Stichtag eventuell unsicher ist und neu auftretende Software-Fehler nicht mehr behebbar sind. Während die Programme nach dem 8. April auch weiterhin funktionieren, gibt es keine neuen Sicherheits-Updates mehr, die Schutz vor bösartiger Software wie Viren oder ähnlichem bieten.

 

Was bedeutet das Ende des Supports und welche Probleme kommen auf Unternehmen zu, die weiterhin Windows XP und Office 2003 verwenden?

1.    Sicherheitsrisiken
Ohne die wichtigen Sicherheitsupdates sind Ihre PCs und Ihre Daten möglicherweise durch Viren, Spyware und andere Schadsoftware gefährdet. Bislang wurden die „Schädlinge“ durch Sicherheitsupdates ausgebremst, die die Sicherheitslücken schließen. Anti-Viren-Software ist wichtig, wird aber keinen umfassenden Schutz mehr bieten, sobald der Support für Windows XP oder Windows Server 2003 eingestellt wird.

2.    Softwareprobleme
Viele Software- und Hardwareanbieter stellen ebenfalls den Support für die Microsoft Produkte der 2003-er Reihe ein, die unter Windows XP ausgeführt werden. Auch das neue Office 2013 nutzt beispielsweise alle Vorteile des neuen Windows-Betriebssystems und kann nicht unter Windows XP ausgeführt werden. Dieser Umstand gefährdet die einen professionellen und zuverlässigen Einsatz Ihrer IT.

3.    Kein Ansprechpartner
Treten Probleme auf, steht Ihnen oder Ihrem IT-Partner der technische Support von Microsoft leider nicht mehr zur Verfügung – weder online noch telefonisch.
Ohne technischen Support gibt es natürlich auch keine Ansprechpartner mehr, die Ihnen bei anspruchsvollen Fällen weiterhelfen können. Folglich Sie sind dann auf sich allein gestellt.

4.    Ausfälle
Software, die nicht mehr unterstützt wird, veraltete Hardware und die Einstellung des Supports erhöhen drastisch das Risiko von Systemfehlern und PC-Ausfällen.

Generell ist es auch weiterhin nicht sonderlich gefährlich für Ihr System mit den veralteten Versionen zu arbeiten, falls Sie lediglich Word, PowerPoint oder Excel verwenden und nur Dateien aus Quellen öffnen, die für Sie als sicher gelten.
Nutzen Sie allerdings das E-Mail-Programm Outlook, erhalten Sie keine weiteren Updates für den Junk-Mail-Filter. So kann es geschehen, dass Viren-verseuchte E-Mails nicht mehr von Outlook abgefangen werden, sondern auf Ihr System gelangen. Das stellt einen erheblichen Risikofaktor dar.
Wer das Risiko nicht eingehen möchte, ein veraltetes Programm zu verwenden und um diese Gefährdungen zu umgehen, dem bieten sich neben der Lösung eines Updates auch diverse Alternativen.

 

Im Folgenden sehen Sie ein Alternativ-Beispiel für Microsoft Exchange 2003:

Hosted Exchange

Möglichkeit 1: Upgrade auf Microsoft Exchange 2013
Microsoft Exchange 2003 ist mittlerweile in die Jahre gekommen – die 2013er-Version bietet zwar neue Features, allerdings ist es bei einem Wechsel zu Microsoft Exchange 2013 nicht mit einer einfachen Neuinstallation getan. Ein Upgrade von Exchange 2003 auf Exchange 2013 ist nicht direkt möglich, hier muss erst auf Exchange 2010 und dann auf Exchange 2013 aktualisiert werden. Das verdoppelt nicht nur den Aufwand, sondern erhöht auch das Risiko um ein Vielfaches, dass etwas schief geht. Des Weiteren ist mit signifikanten Investitionen in Server-Hardware und Betriebssysteme zu rechnen.

Möglichkeit 2: Umzug in die Cloud
Beispiele für die Cloud sind Office365 von Microsoft oder Lösungen wie Microsoft Hosted Exchange 2013 von cojama:
Eine solche Umstellung bietet geringere Einstiegskosten, als eine On-Premise-Lösung im eigenen Haus zu betreiben. Ob sich eine solche Lösung in Ihrem Unternehmen rentiert, ist kundenspezifisch zu entscheiden. Jedoch lohnt sich der Umstieg in den meisten Fällen sehr deutlich. Unternehmen und Organisationen verschiedenster Branchen können nicht nur Kosten einsparen sondern erhalten vor allem eine hohe Verfügbarkeit. Der Umzug in die Cloud bringt also für Ihr Unternehmen eine Menge Vorteile mit sich:
Hier z.B: Blog-Auszug https://www.cojama-hosting.com/blog/it-aus-der-cloud-den-sprung-wagen/

Allerdings müssen Sie sich auch im Klaren sein, wie wichtig Ihnen die Sicherung der Daten im deutschen Rechtsraum ist. Bei Office365 unterliegt die Nutzung Ihrer Daten letztendlich immer dem Patriot-Act. D.h. im Falle des Falles darf die USA-Regierung Ihre Daten einsehen und verwerten.

Wir als Hosting Anbieter möchten Ihnen gerne bei der Umstellung Ihrer Struktur helfen und bieten Ihnen folgende Alternativen zu Ihren bisherigen On-Premise Lösungen:

–    Hosted Exchange 2013
–    Hosted SharePoint 2013
–    Hosted Terminalserver
–    Dedizierte Server

 

Zum Schluss haben wir für Sie noch einmal eine Übersicht der ausgelaufenen Microsoft Support-Dienste zusammengefasst:

Supportende Office 2003 08.04.2014
Supportende SharePoint 2003 08.04.2014
Supportende Outlook 2003 08.04.2014
Supportende Exchange Server 2003 08.04.2014
Supportende Windows XP 08.04.2014
Supportende Windows Server 2003
(standard Support)
08.04.2014
Supportende Windows Server 2003
(erweiterter Support)
14.07.2015
Supportende Exchange 2010 SP2 08.04.2014

Die bekanntesten Programme von Office 2003 sind Excel 2003, Word 2003 sowie Outlook 2003 – das Support-Ende gilt aber auch für diverse andere Anwendungen wie Access 2003, OneNote 2003, PowerPoint 2003, Project 2003, Publisher 2003 und Visio 2003.
Falls Sie nicht sicher sind, welche Office-Produktreihe auf Ihrem PC installiert ist, folgen Sie Microsofts Anleitung zur Feststellung der Versionsnummer.

Wie Sie sich auch immer entscheiden werden, eine Umstellung wird mittelfristig unumgänglich sein. Daher empfehlen wir immer, eine Umstellung gründlich zu planen und einen zuverlässigen IT-Partner auszuwählen. Besonders bei Cloud-Computing Anbietern sollte dieser eine mehrjährige Erfahrung mitbringen.